A14-Nordverlängerung: Neuer 6,8-Kilometer-Abschnitt zwischen Lüderitz und Stendal-Süd freigegeben
Stefan TrubinA14-Nordverlängerung: Neuer 6,8-Kilometer-Abschnitt zwischen Lüderitz und Stendal-Süd freigegeben
Ein wichtiger Meilenstein im Projekt „A14-Nordverlängerung“ ist erreicht: Ein neuer, 6,8 Kilometer langer Abschnitt zwischen Lüderitz und Stendal-Süd ist nun für den Verkehr freigegeben. Damit rückt die Region einem durchgehenden Autobahnanschluss von Magdeburg bis zur Ostsee ein großes Stück näher.
Der neu eröffnete Abschnitt schließt nahtlos an die bestehenden Strecken an. Autofahrer können nun 36 Kilometer durchgehend auf der Autobahn zwischen Wolmirstedt und Stendal-Süd zurücklegen. Von dieser Verbesserung profitieren nicht nur die Anwohner, sondern auch die lokale Wirtschaft in der Altmark.
Gleichzeitig laufen die Bauarbeiten an einem weiteren zentralen Abschnitt der A14 auf Hochtouren: Zwischen Wittenberge und Karstädt hat der Bau begonnen, wofür rund 316 Millionen Euro investiert werden. Zudem entsteht im Rahmen des Projekts eine neue Elbbrücke in Wittenberge.
Die Brücke wird vom Bund mit etwa 120 Millionen Euro finanziert. Nach ihrer Fertigstellung wird sie 1.109 Meter überspannen und auf ihrer Ostseite einen drei Meter breiten Weg für Fußgänger und Radfahrer bieten. Die Freigabe für den Verkehr ist in drei Jahren geplant.
Auch die letzten 18 Kilometer der A14-Verlängerung in Brandenburg sollen bald in den Bau gehen. Die Fortschritte bringen das Projekt seinem Ziel einer direkten Autobahnverbindung zur Ostsee deutlich näher.
Die Eröffnung des 6,8 Kilometer langen Abschnitts verbessert die Anbindung der Altmark. Mit dem Bau der Elbbrücke und weiterer Streckenabschnitte schreitet die A14-Nordverlängerung weiter voran. Das Projekt bleibt auf Kurs, um in den kommenden Jahren eine durchgehende Autobahnverbindung zu realisieren.
