13 March 2026, 17:03

Berliner Staatsoper 2026/27: Sechs Neuproduktionen und Fokus auf Vorklassik unter Thielemann

Ein großer Auditorium mit vielen Musikinstrumenten, Stühlen, Ständern mit Papieren und anderen Gegenständen, mit vielen Menschen, die stehen und sitzen, und einer Decke, die mit Lichtern beleuchtet ist, zeigt den Hauptsaal der Berliner Philharmonie.

Was die Staatsoper für die nächste Saison geplant hat - Berliner Staatsoper 2026/27: Sechs Neuproduktionen und Fokus auf Vorklassik unter Thielemann

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden präsentiert Spielplan 2026/27 mit sechs Neuproduktionen und Fokus auf Vorklassik

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden hat ihr Programm für die Spielzeit 2026/27 vorgestellt – mit sechs Neuinszenierungen und einem deutlichen Schwerpunkt auf Komponisten vor 1900. Auf dem Spielplan stehen Werke von Mozart, Verdi und Gluck, ergänzt durch eine Gastspieltournee in Asien. Unterdessen sorgen jüngste Äußerungen von Timothée Chalamet über die Oper für lebhafte Diskussionen in der Branche.

Die kommende Saison markiert Christian Thielemanns drittes Jahr als Generalmusikdirektor. Er wird Engelbert Humperdincks Königskinder dirigieren und hat den Schauspieler Timothée Chalamet zu einer Vorstellung von Tristan eingeladen. Dessen kürzliche Bemerkungen über die Oper hatten für Aufsehen gesorgt – Intendantin Elisabeth Sobotka verweist auf die begeisterten Reaktionen aus Opern- und Ballettkreisen.

Fünf der sechs Neuproduktionen stammen von Komponisten, die vor 1900 wirkten: Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Le nozze di Figaro (unter dem deutschen Titel Die Hochzeit des Figaro), Glucks Orfeo ed Euridice, Verdis Rigoletto sowie Spontinis La Vestale. Einzige Ausnahme bildet Richard Strauss' Salome (1905). Zudem werden Giacomo Puccinis Manon Lescaut und Gaspare Spontinis La Vestale aufgeführt.

Im November 2026 kehren die Barocktage zurück – diesmal mit Francesco Cavallis La Calisto. Das Festival 2027 widmet sich zudem Ludwig van Beethovens Neunter Sinfonie zum 200. Todestag des Komponisten. Darüber hinaus gastiert das Ensemble in Asien: Den Auftakt bildet ein Auftritt in Shanghai, gefolgt von Stationen in Japan und Taiwan.

Die Spielzeit 2026/27 der Staatsoper verbindet historische Werke mit internationalen Tourneen und prominenten Kooperationen. Unter Thielemanns künstlerischer Leitung prägt sich das Programm weiter aus, während Chalamets Engagement der Opernkunst neue Aufmerksamkeit verschafft. Die Mischung aus klassischen Stücken und globalen Auftritten unterstreicht den künstlerischen Anspruch des Hauses.

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