BioNTech plant Spin-off für Entzündungstherapien nach Biotheus-Übernahme
Stefan TrubinBioNTech plant Spin-off für Entzündungstherapien nach Biotheus-Übernahme
BioNTech erwägt Ausgründung für frühe Wirkstoffkandidaten gegen Entzündungskrankheiten
Das Unternehmen prüft die Gründung eines neuen Spin-offs, um vielversprechende Frühphasen-Medikamente zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen zu vermarkten. Der Schritt folgt dem kürzlichen Erwerb dieser Therapieansätze vom Biotech-Unternehmen Biotheus. Wie aus Kreisen des Unternehmens verlautet, laufen bereits Gespräche mit Risikokapitalgebern aus den Lebenswissenschaften.
Geplant ist, Teile der frühen Forschungsarbeit in das neueste Gründungsprojekt der Firmengründer zu überführen. Dazu zählen das Portfolio an CAR-T-Zelltherapien sowie das RiboMAB-Programm. Rund 300 Mitarbeiter sollen in das neue Unternehmen wechseln.
BioNTech wird sich weiterhin auf seine Krebsforschungsinitiative iNEST konzentrieren. Die geplante Ausgründung wäre ein weiterer Schritt, um die Entwicklungs-Pipeline durch externe Partnerschaften auszubauen. Ziel des Spin-offs ist die Kommerzialisierung der erworbenen Entzündungstherapien. Die Verlegung von Forschung und Personal in das neue Unternehmen soll nach Abschluss der Verhandlungen beginnen. Die Kernprojekte im Bereich Krebs bleiben für BioNTech jedoch vorrangig.






