Braunschweig passt Raumordnungsplan für Windenergie an lokale und regionale Ziele an
Franz-Peter SchachtBraunschweig passt Raumordnungsplan für Windenergie an lokale und regionale Ziele an
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Raumordnungsplan für Windenergie nach öffentlicher Rückmeldung überarbeitet. Die Änderungen passen die vorgeschlagenen Zonen an und zielen darauf ab, die gesetzlichen Vorgaben Niedersachsens für den Ausbau der Windkraft an Land zu erfüllen. Die Anpassungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, lokale Belange mit den regionalen Energiezielen in Einklang zu bringen.
Der Verband überarbeitete seinen Entwurf, indem er 56 der ursprünglichen Zonen modifizierte. Acht Standorte wurden gestrichen, darunter ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen. Ein neuer Standort südlich von Kirchberg bei Seesen wurde in den Plan aufgenommen.
Niedersachsen verlangt von der Region, bis 2027 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windenergie auszuweisen. Die aktuellen Vorranggebiete decken bereits etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche ab. Um die Ziele für 2032 zu erreichen, können Kommunen über eine freiwillige Öffnungsklausel zusätzlich Flächen bereitstellen.
Die nächste Phase der Raumplanung für Windkraft ist nun angelaufen. Die Region Braunschweig muss ihre Arbeit beschleunigen, um die verbindlichen gesetzlichen Vorgaben für den Ausbau erneuerbarer Energien zu erfüllen.
Der aktualisierte Plan reduziert einige vorgeschlagene Zonen, fügt aber einen neuen Standort hinzu. Da die bestehenden Gebiete das Ziel für 2027 bereits übertreffen, treibt die Region die Planung voran. In der neuen Phase wird entschieden, wie weitere Flächen einbezogen werden können, um den künftigen Bedarf zu decken.






