CDU holt sechs Direktmandate bei Rheinland-Pfalz-Wahl und dominiert Schlüsselregionen
Stefan TrubinCDU holt sechs Direktmandate bei Rheinland-Pfalz-Wahl und dominiert Schlüsselregionen
Die CDU hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mehrere Direktmandate errungen. Kandidaten der Partei setzten sich in sechs der 52 Wahlkreise der Region durch. Die Wähler gaben zwei Stimmen ab – eine für den Direktkandidaten im Wahlkreis und eine für die Landesliste einer Partei.
Das Wahlsystem basiert auf zwei Stimmen: Die Erststimme entscheidet über den Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis, während die Zweitstimme den Anteil der Sitze einer Partei im Landtag bestimmt.
Im Wahlkreis 9 (Koblenz) gewann Philip Rünz (CDU) mit 11.029 Stimmen und einem Anteil von 29,8 Prozent. Im benachbarten Wahlkreis 8 (Koblenz/Lahnstein) sicherte sich Andreas Birtel (CDU) 10.064 Stimmen, was 33,6 Prozent der Wählerstimmen entspricht.
Die CDU triumphierte zudem im Wahlkreis 10 (Bendorf/Weißenthurm), wo Peter Moskopp mit 14.557 Stimmen (39,5 Prozent) siegte. Anette Moesta (CDU) gewann den Wahlkreis 11 (Andernach) mit 9.386 Stimmen (32,5 Prozent), während Torsten Welling (CDU) im Wahlkreis 12 (Mayen) mit 18.991 Stimmen (40,5 Prozent) dominierte.
Die SPD erzielte ihr einziges Direktmandat im Wahlkreis 4 (Neuwied), wo Lana Horstmann 11.244 Stimmen (29,1 Prozent) erhielt.
Durch die starken Ergebnisse der CDU entstanden zwei Überhangmandate – mehr Direktmandate, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustehen würden. Die genaue Gesamtzahl der Direktmandate in allen Wahlkreisen wurde nicht genannt.
Die Ergebnisse bestätigen die Vorherrschaft der CDU in mehreren Schlüsselwahlkreisen. Sechs ihrer Kandidaten gewannen Direktmandate, während die SPD nur eines errang. Die Überhangmandate bedeuten, dass die Partei im Landtag über eine zusätzliche Vertretung verfügen wird.






