24 April 2026, 12:36

Chaotisches Parken am Wolfgang-Frank-Campus blockiert Rettungswege und Radfahrer

Ein gelber Sportwagen vor einer Menge, einige tragen Helme, mit einer Wand rechts und Zelten, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Chaotisches Parken am Wolfgang-Frank-Campus blockiert Rettungswege und Radfahrer

Wildes Parken am Wolfgang-Frank-Campus in Mainz bleibt ein Dauerproblem

Unbefugtes Parken rund um den Wolfgang-Frank-Campus in Mainz entwickelt sich zunehmend zu einem hartnäckigen Ärgernis. Trotz klarer Beschilderung werden Radwege, Notausgänge und Feuerwehrzufahrten – besonders während stark frequentierter Zeiten wie den Osterferienlagern – regelmäßig durch falsch abgestellte Fahrzeuge blockiert. Betroffen sind Fußgänger, Radfahrer und Rettungskräfte gleichermaßen.

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Der Weg in der Nähe der ehemaligen Eishalle erfüllt dabei gleich mehrere Funktionen: Kinder und Jugendliche nutzen ihn, um zu den Sportanlagen des Wolfgang-Frank-Campus zu gelangen, während Anwohner zu Fuß oder mit dem Rad zum Einkaufszentrum am Dr.-Martin-Luther-King-Weg unterwegs sind. Selbst an normalen Trainingstagen parken Autos häufig entlang der Strecke – obwohl ein Schild "Keine Einfahrt – Ausgenommen Rettungs- und Lieferfahrzeuge" darauf hinweist.

Während der Osterferienlager spitzt sich die Situation weiter zu: Fahrzeuge reihen sich an Rad- und Fußwegen auf, manchmal versperren sie sogar die Zufahrtsroute der Feuerwehr. Auch die Notausgänge bei der alten Eishalle werden immer wieder durch parkende Autos blockiert.

Die Stadt Mainz ist sich des anhaltenden Problems bewusst. Die Überwachung des Verkehrs obliegt der kommunalen Verantwortung – nicht dem 1. FSV Mainz 05, der in der Angelegenheit keine Befugnisse über Park- oder Straßenregelungen besitzt.

Die wiederholte Zweckentfremdung des Wegs beeinträchtigt die Durchgängigkeit für Radfahrer, Fußgänger und Einsatzkräfte. Da die Kontrolle allein bei der Stadt liegt, sind Anwohner und Besucher aufgefordert, die Parkvorschriften einzuhalten, um weitere Behinderungen zu vermeiden. Die örtlichen Verkehrsbehörden behalten die Lage weiterhin im Blick.

Quelle