Deutsche Bank schließt ihr Berliner Kulturjuwel PalaisPopulaire nach Jahren der Kunstförderung
Christina SorgatzDeutsche Bank schließt ihr Berliner Kulturjuwel PalaisPopulaire nach Jahren der Kunstförderung
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungshaus PalaisPopulaire in Berlin. Der Mietvertrag für das historische Palais Unter den Linden läuft aus, was die Entscheidung ausgelöst hat. Ein großes Kulturfestival wird im November den Abschied von dem Ort markieren.
Die Bank hat das PalaisPopulaire jahrelang als zentralen Kulturort betrieben. Das Programm läuft planmäßig bis Ende 2026 weiter. Danach werden die Türen endgültig geschlossen.
Die Deutsche Bank besitzt eine Sammlung von 2.000 Kunstwerken, die derzeit in Berlin untergebracht sind. Diese Stücke sollen bald an verschiedenen Standorten in der Stadt gezeigt werden. Mit diesem Schritt soll die Sammlung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
Zudem plant die Bank, ihren kulturellen Schwerpunkt in Berlin neu auszurichten. Eine neue Strategie wird ihr künftiges Engagement in der Berliner Kunstszene lenken.
Die Schließung beendet eine Ära für das PalaisPopulaire. Die Sammlung der Bank bleibt in Berlin, wird aber auf neue Veranstaltungsorte verteilt. Das letzte Kulturfestival im November wird den Ort vor seiner Schließung noch einmal feiern.
