Drei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Franz-Peter SchachtDrei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Bergrettungsteams in Freiburg hatten ein arbeitsreiches Wochenende nach mehreren Wanderunfällen
Freiwillige Helferinnen und Helfer mussten zwischen Samstag und Sonntag zu drei separaten Einsätzen ausrücken – einer der Operationen dauerte mehrere Stunden. Die Alarmierungen betrafen Abstürze am Schauinsland, am Schlossberg sowie an den Gfällfelsen in Oberried.
Der erste Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 25. April 2026, als das Bergrettungsteam Notschrei zu einem verunglückten Wanderer am Schauinsland gerufen wurde. Noch am selben Nachmittag wurde der Freiburger Bergrettungsdienst zum Schlossberg in der Nähe eines Spielplatzes alarmiert. Dort war ein 65-jähriger Mann abgestürzt und klagte über gesundheitliche Probleme. Die Retter stabilisierten ihn auf einer Vakuummatratze, bevor sie ihn zum Kanonenplatz brachten, wo ein Rettungswagen die weitere Versorgung übernahm.
Am folgenden Tag, Sonntag, dem 26. April 2026, ging ein weiterer Notruf von den Gfällfelsen in Oberried ein. Eine Wanderin war dort ausgerutscht und eine steile Böschung hinuntergerutscht. Die Einsatzkräfte leisteten vor Ort Erste Hilfe, bis ein Rettungshubschrauber eintraf. Die Frau wurde mit einer Winde aus dem schwierigen Gelände geborgen.
An allen drei Einsätzen waren zahlreiche freiwillige Helfer beteiligt, wobei sich die Rettungsaktion in Oberried über mehrere Stunden hinzog.
Sämtliche Operationen erforderten abgestimmte Maßnahmen der Bergwacht und der Rettungskräfte. Die verletzten Wanderer erhielten medizinische Versorgung, eine Person wurde per Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Verunglückten liegen bisher keine weiteren Angaben der Behörden vor.






