Freiburg verlängert Remondis-Partnerschaft und finanziert neue Verbundschule mit 21 Millionen Euro
Stefan TrubinFreiburg verlängert Remondis-Partnerschaft und finanziert neue Verbundschule mit 21 Millionen Euro
Freiburg hat seine Partnerschaft mit Remondis verlängert, um die Zukunft der Abfallwirtschaft zu sichern und ein großes Bildungsprojekt zu finanzieren. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und folgt auf ein erfolgreiches Ausschreibungsverfahren. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Remondis besteht bereits seit über 20 Jahren.
Durch das Vergabeverfahren flossen 21 Millionen Euro in die Stadtkassen Freiburgs. Diese Einnahmen werden für den Bau der Verbundschule am Tuniberg verwendet, einem neuen Schulkomplex im westlichen Stadtteil der Stadt. Die Schule umfasst eine dreizügige Gemeinschaftsschule, ein dreizügiges Gymnasium, eine Mensa sowie eine große Sporthalle und bietet Platz für bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler.
Remondis setzte sich im Bieterwettbewerb dank überzeugender Konzepte für Kreislaufwirtschaft, Innovation und die Reduzierung von Umweltbelastungen durch. Im Rahmen der neuen Vereinbarung behält das Unternehmen einen 47-Prozent-Anteil an der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF). Die Müllabfuhr und Straßenreinigung bleiben für die Bürgerinnen und Bürger unverändert.
Die rund 500 Arbeitsplätze bei der ASF sind von der Verlängerung nicht betroffen. Die fortgesetzte Partnerschaft garantiert langfristige Planungssicherheit für das Freiburger Abfallmanagement.
Der neue Vertrag sichert nicht nur die Kontinuität der Abfallentsorgung und die Arbeitsplätze bei der ASF, sondern ermöglicht durch die 21 Millionen Euro aus der Ausschreibung auch die Realisierung der Verbundschule. Damit werden dringende Bildungsbedürfnisse im westlichen Stadtteil Freiburgs gedeckt. Die Stadt hat so sowohl die Zukunft ihrer Abfallwirtschaft als auch eine bedeutende Investition in die lokale Infrastruktur gesichert.






