Friedliche Antifa-Demo in Kaiserslautern mit einzelnen Regelverstößen
Franz-Peter SchachtFriedliche Antifa-Demo in Kaiserslautern mit einzelnen Regelverstößen
Unter dem Motto "Die Pfalz bleibt antifa" fand am 21. März 2026 in Kaiserslautern eine angemeldete Demonstration statt. Rund 150 bis 200 Teilnehmende, größtenteils aus linksextremen Kreisen, zogen durch die Innenstadt, bevor die Veranstaltung am Musikerplatz friedlich endete.
Der Marsch startete am Guimarães-Platz und folgte einer vorab festgelegten Route über die Richard-Wagner-Straße, die Logenstraße und weitere Straßen, ehe er am Musikerplatz endete. Während die Kundgebung überwiegend geordnet verlief, verstießen einige Teilnehmer gegen Versammlungsregeln, indem sie Masken trugen und Pyrotechnik zündeten. Die Polizei griff kurz ein; gegen die Verantwortlichen wurden inzwischen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Zu einer Störung kam es, als ein Mann aus der rechtsextremen Szene ein Platzverbot ignorierte und versuchte, die Demonstration zu behindern. Da er sich weigerte, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten, wurde er vorläufig festgenommen. Trotz dieser Einzelvorfälle blieb es bei keinen gewaltsamen Auseinandersetzungen, und die Kundgebung verlief im Übrigen ohne weitere Zwischenfälle.
Die Demonstration endete weitgehend ohne größere Konflikte, auch wenn die Polizei Verstöße gegen das Versammlungsrecht dokumentierte. Die Behörden leiten nun rechtliche Schritte gegen die Beteiligten der Masken- und Pyrotechnik-Vorfälle ein. Der festgenommene Rechtsextremist bleibt bis auf Weiteres in Gewahrsam.






