Fusion-Festival nach Bränden unterbrochen – Tausende müssen Gelände räumen
Franz-Peter SchachtFusion-Festival nach Bränden unterbrochen – Tausende müssen Gelände räumen
Fusion-Festival nach Bränden schwer beeinträchtigt – Tausende müssen Gelände verlassen
Am Donnerstagabend kam es beim Fusion-Festival zu massiven Störungen, nachdem mehrere Brände ausgebrochen waren. Die Veranstalter leiteten eine Räumung aller Besucher auf einen nahegelegenen Flugplatz ein und setzten die Veranstaltung vorläufig aus. Bis Mittwoch sollten rund 65.000 Menschen das Gelände verlassen haben.
Während der Unterbrechung sollen mehrere Personen die Außenwand eines mobilen Polizeipostens mit Graffiti besprüht haben. Ein Beamter wurde bei dem Versuch, die Sachbeschädigung zu filmen, körperlich angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei schätzte den Schaden am Fahrzeug später auf etwa 500 Euro.
Die Behörden waren während des gesamten Festivals mit einem starken Aufgebot präsent. Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz. Bei Verkehrskontrollen in der Umgebung des Geländes wurden 48 Fahrer unter Drogeneinfluss angehalten.
Bei stichprobenartigen Kontrollen registrierte die Polizei zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall. Zudem wurden acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels erstattet. Der Zoll leitete weitere Maßnahmen ein und führte 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz durch.
Die vorübergehende Unterbrechung des Festivals führte zu logistischen Herausforderungen, da die vollständige Räumung im Gange war. Polizei und Zoll dokumentierten zahlreiche Verstöße, darunter drogenbezogene Vorfälle und Sachbeschädigungen. Die Lage blieb unter strenger Beobachtung, während die Besucher das Gelände weiter verließen.
