24 April 2026, 18:58

GEN4-Formula-E-Bolide feiert Streckendebüt vor dem harten Berlin E-Prix 2026

Formula E-Rennwagen mit weißer, blauer, roter und schwarzer Lackierung auf einer Rennstrecke geparkt, umgeben von Menschen, mit einem Schirm im Vordergrund und Rennstreckenabsperrungen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

GEN4-Formula-E-Bolide feiert Streckendebüt vor dem harten Berlin E-Prix 2026

Der neue Formula-E-Boliden der GEN4-Generation gibt Debüt auf der Strecke in Le Castellet

Der neue GEN4-Formula-E-Rennwagen hat seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Rennstrecke des Circuit Paul Ricard absolviert. Das neueste Modell markiert einen bedeutenden Technologiesprung im elektrischen Rennsport und setzt mit Innovationen Maßstäbe, die es im Monoposto-Motorsport bisher nicht gab. Die Teams bereiten sich nun auf den anstehenden Berlin E-Prix vor, wo die Leistung des GEN4 auf dem abrasiven Kurs des ehemaligen Flughafens Tempelhof einer harten Prüfung unterzogen wird.

Ein besonderes Merkmal des GEN4 ist sein Status als erster FIA-Monoposto mit permanentem Allradantrieb. Mit bis zu 600 kW (816 PS) beschleunigt er ohne Durchdrehen der Räder – von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden, schneller als die aktuellen Formel-1-Boliden. Nachhaltigkeit steht ebenfalls im Mittelpunkt: Recycelte Materialien und ein vollständig recycelbarer Akku machen ihn zu einer "kreislauffähigen" Maschine.

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Beim jüngsten GEN4-Test präsentierte Citroën Racing eine auffällige Tarnlackierung, die die Aufmerksamkeit auf das kühne neue Design des Wagens lenkte. Unterdessen spitzt sich der Meisterschaftskampf zu: Pascal Wehrlein führt mit 83 Punkten, gefolgt von Edoardo Mortara (72 Punkte). António Félix da Costa geht als Mann der Stunde in den Berlin E-Prix und erhöht den Druck im Titelrennen.

Das Berlin-Rennen, das am 2. und 3. Mai 2026 auf dem Flughafen Tempelhof stattfindet, wird für den GEN4 eine besondere Herausforderung: Die raue Betonoberfläche der Strecke ist berüchtigt für extremen Reifenverschleiß und Hitzeentwicklung – eine harte Probe für das Debüt des neuen Boliden im Wettkampf.

Das Streckendebüt des GEN4 und der bevorstehende Berlin E-Prix unterstreichen den Anspruch der Formula E, schnelleren und nachhaltigeren Rennsport zu gestalten. Die Teams müssen sich schnell an das Allradsystem und die Anforderungen der rücksichtslosen Tempelhof-Strecke anpassen. Gleichzeitig wird das Rennen die Meisterschaft prägen, in der Wehrlein, Mortara und da Costa um entscheidende Punkte kämpfen.

Quelle