Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Franz-Peter SchachtGrüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat schärfere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland gefordert. Er bezeichnete die zunehmende Judenfeindschaft und Gewalt gegen jüdische Menschen als inakzeptabel und zutiefst beunruhigend.
Von Notz verurteilte jene, die Angriffe auf jüdische Gemeinden rechtfertigen, und nannte ein solches Verhalten ein Zeichen für Menschenverachtung. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem mehr als zwei Drittel der jüdischen Organisationen in Deutschland angeben, sich seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober weniger sicher zu fühlen.
Der Politiker betonte, dass die deutsche Gesellschaft Antisemitismus überall dort entgegentreten müsse, wo er auftauche. Er bestand darauf, dass der Kampf gegen Judenhass eine dauerhafte Priorität für das Land bleiben müsse. Von Notz’ Appell spiegelt die wachsende Sorge über die zunehmende Feindseligkeit gegenüber jüdischen Gemeinden wider. Seine Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit anhaltender Bemühungen, um Sicherheit zu gewährleisten und Diskriminierung zu bekämpfen. Das Thema bleibt eine drängende Herausforderung für Behörden und Zivilgesellschaft in Deutschland.






