Guadalajara-Filmfestival endet mit Stars, Preisen und neuer Iberoamerika-Allianz
Christina SorgatzGuadalajara-Filmfestival endet mit Stars, Preisen und neuer Iberoamerika-Allianz
Das 41. Filmfestival von Guadalajara endet mit hochkarätigen Preisträgern und Branchenauszeichnungen
Das 41. Filmfestival von Guadalajara ist mit einer Reihe bedeutender Siege und Würdigungen zu Ende gegangen. Die diesjährige Veranstaltung unterstrich die enge Zusammenarbeit im iberoamerikanischen Kino, wobei die wichtigsten Preise an Produktionen aus Argentinien, Chile und Kolumbien gingen.
Juan Pablo Sallatos Roter Hangar dominierte die Iberoamerika-Sektion und gewann in jeder Kategorie seines Bereichs. Der Hauptdarsteller Nicolás Zárate teilte sich zudem den Preis für die Beste Darstellung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors ausgezeichnet wurde.
Im Rahmen des Premio Mezcal sicherte sich Querida Fátima drei Hauptpreise: Bester Film, Beste Regie sowie den Publikumspreis. Unterdessen erhielten Der Flüsterer und Die andere Seite wichtige Sachpreise beim 22. Koproduktionstreffen.
Das Festival ehrte auch verdiente Persönlichkeiten der Branche. Elena Vilardell wurde für ihr Engagement bei der Förderung grenzüberschreitender Partnerschaften im iberoamerikanischen Kino mit einer besonderen Würdigung bedacht. Darren Aronofsky erhielt eine Internationale Ehre, was der Veranstaltung zusätzliche globale Strahlkraft verlieh.
Zu den weiteren Höhepunkten zählte die Vorführung von Ein eigenes Kind der chilenischen Regisseurin Maite Alberdi während der Abschlusszeremonie. Die kolumbianisch-französische Koproduktion Name und Nachname gewann den mit 350.000 US-Dollar dotierten Hauptpreis von BDC Prods. Zudem sicherte sich die argentinisch-spanische Koproduktion Armer Daniel fünf Auszeichnungen im Rahmen von Guadalajara Construye.
Das Festival markierte auch den Start von Iberfest, einer neuen Initiative von elf iberoamerikanischen Filmfestivals, die die Zusammenarbeit stärken und gemeinsame Projekte effizienter gestalten soll.
Das 41. Filmfestival von Guadalajara festigte seine Position als zentrale Plattform für das iberoamerikanische Kino. Preisträgerfilme wie Roter Hangar und Querida Fátima erhalten nun verstärkte Branchenunterstützung. Mit dem Fokus auf Kooperation – etwa durch die neue Iberfest-Allianz – ebnet die Veranstaltung den Weg für künftige Partnerschaften in der Region.






