02 May 2026, 12:33

Halles neues theater feiert bunte Maifeier für Offenheit und Kultur

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Käpfen und Kränzen, die vor einem sitzenden Publikum stehen, einige klatschen, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund.

Halles neues theater feiert bunte Maifeier für Offenheit und Kultur

Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz

Diese Woche veranstaltete Halles neues theater (nt) seine jährliche Maifeier auf dem Universitätsplatz. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Hunderte Anwohnerinnen und Anwohner, um sich für eine offene Gesellschaft einzusetzen und einen Tag voller kultureller Aktivitäten zu genießen. Die Veranstaltung bot eine lebendige Alternative zur traditionellen Gewerkschaftskundgebung auf dem Marktplatz.

Der Platz summte vor Energie, während Besucherinnen und Besucher durch Essensstände schlenderten, Live-Musik lauschten und familienfreundliche Unterhaltung erlebten. Bands wie Eilantrag und Trostland traten auf, während Strieses Bier-Tunnel, das nt-Café und ein Stand für alkoholfreie Cocktails für das leibliche Wohl sorgten. Ein Kuchenbasar und ermäßigte Theaterkarten für 15 Euro am mobilen Vorverkauf verstärkten den Reiz der Feier.

Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, richtete sich mit einem Appell an die Menge: Sie rief zum Widerstand gegen rechtsextreme Tendenzen und Ausgrenzung auf. In ihrer Rede betonte sie die Notwendigkeit bürgerschaftlichen Engagements. Peter Jeschke, einer der führenden Köpfe der Friedlichen Revolution von 1989, ergänzte dies und hob hervor, wie sehr die Demokratie auf Solidarität und die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist.

Die Maifeier ist seit langem ein fester Bestandteil der Halleschen Kulturszene. In diesem Jahr brachte sie erneut Menschen aller Generationen zu einem Tag voller Musik, Diskussionen und Gemeinschaftsgeist zusammen.

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Die Veranstaltung unterstrich Halles Tradition des kulturellen und politischen Engagements. Die Gäste genossen Unterhaltung, kulinarische Angebote und Gespräche – und setzten gleichzeitig ein Zeichen gegen Ausgrenzung. Die Organisatorinnen und Organisatoren bestätigten, dass die Feier ein unverzichtbarer Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders der Stadt bleibt.

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