Hamburgs Innensenator lehnt bundesweites Feuerwerksverbot trotz Millionen-Unterschriften ab
Franz-Peter SchachtHamburgs Innensenator lehnt bundesweites Feuerwerksverbot trotz Millionen-Unterschriften ab
Hamburgs Innensenator hat einen Antrag der Polizeigewerkschaft für ein bundesweites Feuerwerksverbot offiziell abgelehnt. Die Gewerkschaft hatte über 3,3 Millionen Unterschriften für den Vorschlag gesammelt. Senator Andy Grote lehnte die Übergabe trotz der breiten öffentlichen Unterstützung ab.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) überreichte eine Petition mit rund 3,3 Millionen Unterschriften an Senator Andy Grote. Gefordert wurde ein vollständiges Verbot von Feuerwerk in ganz Deutschland. Um den Druck zu erhöhen, rief die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Grote auf Instagram zu markieren und so auf eine Reaktion zu drängen.
Grote reagierte mit einer offiziellen Absage. Er begründete dies damit, dass die neue Petition „inhaltlich identisch“ mit einem Antrag aus dem Vorjahr sei. Folglich weigerte er sich, die Unterschriften entgegenzunehmen oder den Antrag erneut zu prüfen.
Die Ablehnung bedeutet, dass die Petition unter Grotes Zuständigkeit nicht weiterverfolgt wird. Die Kampagne der Gewerkschaft, einschließlich ihrer Bemühungen in den sozialen Medien, konnte die Haltung des Senators nicht ändern. Die Entscheidung lässt den Vorschlag für ein bundesweites Feuerwerksverbot vorerst scheitern.






