25 March 2026, 12:36

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen – doch die Nachfrage bleibt stabil

Liniengraph, der einen proyectierten Rückgang der zukünftigen Ölimport-Erwartungen mit begleitendem erklärendem Text zeigt.

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen – doch die Nachfrage bleibt stabil

Der Düsseldorfer Konzern Henkel, bekannt für Marken wie Persil und Schwarzkopf, sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert – ausgelöst durch den starken Anstieg der Ölpreise. Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, verzeichnet seit Monaten deutlich höhere Ausgaben für Rohstoffe, Logistik und die Lieferkette.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach seinen Produkten stabil, mit moderatem Wachstum in den wichtigsten Absatzmärkten.

In den vergangenen sechs Monaten zeigten sich bei Henkel unterschiedliche Umsatzentwicklungen je nach Region. Europa und Nordamerika verzeichneten ein Mengenwachstum von 5–7 bzw. 6 Prozent, angetrieben durch eine starke Nachfrage in Deutschland, Westeuropa und den USA. Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere Indien und China, wuchsen mit 8–10 Prozent am stärksten. Lateinamerika hingegen musste Rückgänge von 3–5 Prozent hinnehmen, bedingt durch wirtschaftliche Instabilität und Währungsschwankungen.

Die finanzielle Belastung des Unternehmens geht vor allem auf die gestiegenen Ölpreise zurück, die die Kosten entlang der gesamten Lieferkette in die Höhe getrieben haben. Zulieferer und Logistikpartner geben einen Teil dieser Mehrkosten mittlerweile an Henkel weiter. Angesichts eines Umsatzes von rund 20,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr wächst der Druck, die Preise anzupassen – je länger die Entscheidung hinausgezögert wird, desto größer wird die Belastung.

Unternehmenschef Carsten Knobel warnte davor, notwendige Preiserhöhungen weiter aufzuschieben, da ein zu langes Zögern die finanzielle Situation zusätzlich verschärfen könnte. Dennoch zeigte er sich optimistisch, dass sich die Krise noch vor Jahresende abschwächen könnte. Um die höheren Preise zu rechtfertigen, setzt Henkel auf die Qualität und die Vorzüge seiner Produkte und vertraut dabei auf die starke Kundenbindung, die Marken wie Persil und Schwarzkopf genießen.

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Henkels Strategie zielt nun darauf ab, die Kostendruck zu bewältigen, ohne die Nachfrage zu gefährden. Durch die Betonung der Produktvorteile soll die Wirkung unvermeidlicher Preisanpassungen abgemildert werden. Vorerst bieten die globale Belegschaft und die etablierten Marken dem Unternehmen eine stabile Basis in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld.

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