25 June 2026, 08:21

Iris Knies geht nach 40 Jahren im Dienst Seligenstadts in Rente

Nach fast vier Jahrzehnten: Iris Knies verlässt die Seligenstadt Verwaltung

Iris Knies geht nach 40 Jahren im Dienst Seligenstadts in Rente

Iris Knies geht nach fast 40 Jahren im Dienst der Stadt Seligenstadt am 30. Juni in den Ruhestand. Die ausgebildete Pädagogin hat in ihrer Laufbahn Schlüsselfunktionen in der Jugendarbeit, der Stadtentwicklung und der Kinderbetreuung innegehabt. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer langen und prägenden Karriere in der Kommunalverwaltung.

1988 begann Knies ihre berufliche Laufbahn als Jugendbeauftragte in der offenen Jugendarbeit unter Bürgermeister Karl Schmitt. Im Laufe der Jahre arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, darunter das Jugendzentrum, der Präventionsrat und das Bildungsforum. Zudem wurde sie zu einer treibenden Kraft hinter dem städtischen Förderprogramm „Soziale Stadt“, das Projekte wie den Platz der Freundschaft und das Nachbarschaftszentrum im Norden Seligenstadts ermöglichte.

2010 übernahm sie die Leitung des Fachbereichs Kinderbetreuung und führte später das Amt für „Kinder, Senioren, Sport und Kultur“, wo sie ein Team von 87 Mitarbeitenden verantwortete. Unter ihrer Führung führte Seligenstadt 2013 als Vorreiter im Kreis Offenbach den Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze für Ein- bis Dreijährige ein. Zudem war sie maßgeblich an der Namensgebung der Emmy-Stein-Kita beteiligt und diente als vertraute Ansprechpartnerin für Eltern, Träger und Einrichtungen.

Knies arbeitete unter vier Bürgermeister:innen – Karl Schmitt, Rolf Wenzel, Dagmar B. Nonn-Adams und Dr. Daniell Bastian. Bürgermeister Bastian würdigte ihr Fachwissen, ihre Leidenschaft, ihre Belastbarkeit und ihr Organisationstalent. Um einen reibungslosen Wissenstransfer zu gewährleisten, übernimmt Matthias Mai ihre Position bereits am 1. Juni.

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Knies hinterlässt ein Erbe bedeutender Beiträge zur sozialen und bildungspolitischen Infrastruktur Seligenstadts. Ihre Arbeit in der Kinderbetreuung, der Stadtentwicklung und in Gemeinschaftsprojekten hat die städtischen Dienstleistungen nachhaltig geprägt. Die Übergabe an ihren Nachfolger läuft bereits.

Quelle