Krach schlägt neue Steuer für Superreiche vor – SPD will Vertrauen zurückgewinnen
Franz-Peter SchachtKrach schlägt neue Steuer für Superreiche vor – SPD will Vertrauen zurückgewinnen
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Steuer vorgeschlagen, um die wachsende Ungleichheit zu bekämpfen. Er plant eine fünfprozentige Abgabe auf Spitzenverdiener, deren Erträge in Bildung und Familienförderung fließen sollen. Mit dem Vorstoß will die Partei zudem das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen.
Krach kündigte eine „Zukunfts-Solidaritätssteuer“ an, die Einzelpersonen mit Einkommen über 300.000 Euro und Paare ab 500.000 Euro belasten soll. Die Abgabe wäre bis 2030 befristet, die Einnahmen sollten direkt in Bildungsprojekte und Familienleistungen investiert werden.
Als Begründung verwies er auf Studien, die einen Anstieg superreicher Deutscher belegen. Gleichzeitig kritisierte Krach aktuelle Sparvorschläge scharf: Diese würden Alleinerziehende, Rentner und Studierende besonders hart treffen. Die SPD müsse handeln, um sozial Schwache vor Kürzungen zu schützen, betonte er.
Der Kandidat räumte ein, dass seine Partei zunehmend Schwierigkeiten habe, Wähler zu erreichen. Umfragen und Wahlergebnisse deuteten darauf hin, dass viele Bürger den Nutzen einer starken Sozialdemokratie nicht mehr erkennen. Mit der frühzeitigen Einführung der Steuer im Reformprozess hofft Krach, dieses Bild zu ändern.
Die geplante Abgabe würde ausschließlich die höchsten Einkommen belasten. Die Mittel sollen gezielt Bildung und Familienförderung stärken. Krach ist überzeugt, dass die Maßnahme die Ungleichheit verringern und gleichzeitig das Vertrauen in die Politik der SPD wiederherstellen kann.






