Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Fahrraddiebstähle und Sexualdelikte
Franz-Peter SchachtKriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Fahrraddiebstähle und Sexualdelikte
Kriminalitätsentwicklung im Landkreis Vorpommern-Greifswald: Rückgänge und Zunahmen im Jahr 2025
Im Jahr 2025 veränderte sich die Kriminalitätsstatistik im Landkreis Vorpommern-Greifswald deutlich: Während einige Deliktarten stark zurückgingen, stiegen andere an. Insgesamt sank die Zahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 %. Allerdings verzeichneten bestimmte Bereiche – etwa Sexualstraftaten und Fahrraddiebstähle – deutliche Zuwächse.
Gewaltdelikte mit Todesfolge stark rückläufig Straftaten gegen das Leben, darunter Mord und Totschlag, gingen dramatisch um 62,5 % zurück. Waren es 2024 noch 16 Fälle, wurden 2025 nur noch sechs registriert. Trotz des Rückgangs blieb die Aufklärungsquote in beiden Jahren bei 100 %.
Gewaltkriminalität insgesamt stabil Die Gesamtzahl der Gewaltdelikte – etwa Körperverletzungen und Raub – blieb mit 2.592 Fällen im Jahr 2025 nahezu unverändert. Die Aufklärungsquote lag bei 64,4 % und damit kaum unter dem Vorjahresniveau.
Anstieg bei Sexualstraftaten Sexualdelikte nahmen hingegen um 14,4 % zu; 2025 wurden 389 Fälle erfasst. Die Behörden erreichten hier eine hohe Aufklärungsquote von 89,2 %.
Diebstahlsdelikte leicht gestiegen – Fahrraddiebstähle besonders betroffen Diebstähle stiegen insgesamt um 5,4 % auf 4.578 Fälle. Besonders auffällig war der Anstieg bei Fahrraddiebstählen, die um 22,2 % auf 1.238 gemeldete Vorfälle zunahmen.
Gemischte Bilanz für 2025 Der Landkreis verzeichnete 2025 gegenläufige Trends: Während Gewaltdelikte mit Todesfolge stark zurückgingen, stiegen Sexualstraftaten und Fahrraddiebstähle an. Zwar sank die Kriminalität insgesamt leicht, doch die Ermittlungsbehörden konnten in zentralen Bereichen weiterhin konstant hohe Aufklärungsquoten vorweisen.






