24 April 2026, 04:29

Kubicki schließt jede Zusammenarbeit der FDP mit der AfD kategorisch aus

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Kubicki schließt jede Zusammenarbeit der FDP mit der AfD kategorisch aus

Wolfgang Kubicki, der stellvertretende Vorsitzender der FDP, hat jede Form der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD ausgeschlossen. In einem aktuellen Interview machte er deutlich, dass seine Partei weder Koalitionen mit der AfD eingehen noch deren Unterstützung annehmen werde. Seine Äußerungen fielen im Rahmen einer umfassenderen Diskussion über die Ausrichtung und Werte der Freien Demokraten.

Im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke-Mediengruppe nahm Kubicki Bezug auf frühere Aussagen aus der Zeit seines Anlaufs zur FDP-Spitze. Er betonte, die Partei müsse kompromisslos zu ihren Prinzipien stehen und jede inhaltliche Annäherung an die Positionen der AfD ablehnen. Selbst indirekte Rückendeckung durch die Rechtspopulisten sei inakzeptabel, fügte er hinzu.

Kubicki lehnte zudem die Idee einer sogenannten "Brandmauer" gegen die AfD ab. Stattdessen sollten Liberale darauf abzielen, die politische Mitte zu stärken. Er warnte davor, die Haltung der FDP aufzuweichen oder die Programmatik anzupassen, um der AfD entgegenzukommen. Ein solcher Kurswechsel, so Kubicki, würde den Kernauftrag der Partei untergraben: die Verteidigung des Liberalismus.

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Seine Aussagen decken sich mit denen von Justizminister Marco Buschmann, der zuvor davor gewarnt hatte, dass eine Rechtsverschiebung der FDP ihren Niedergang riskiere. Beide Politiker sind sich einig: Die Zukunft der Partei liegt im Festhalten an ihren Werten – nicht in taktischen Absprachen mit Extremisten.

Die Position der FDP bleibt klar: Keine Kooperation, keine Kompromisse und keine Zugeständnisse an die AfD. Kubickis Statements unterstreichen das Bekenntnis der Liberalen zu ihren Grundsätzen und die bewusste Distanzierung von rechtspopulistischem Einfluss. Der Fokus, so der Politiker, müsse darauf liegen, die politische Mitte in Deutschland zu festigen.

Quelle