Mainz investiert 20 Millionen Euro in die Modernisierung des Straßenbahnnetzes
Franz-Peter SchachtMainz investiert 20 Millionen Euro in die Modernisierung des Straßenbahnnetzes
Das Straßenbahnnetz in Mainz steht vor umfassenden Modernisierungen, nachdem das Land Rheinland-Pfalz einen Förderbescheid über 10 Millionen Euro bewilligt hat. Die Mittel fließen in die Sanierung maroder Gleise und Oberleitungen in den Stadtteilen Bretzenheim und Hechtsheim. Teile der Infrastruktur stammen aus den 1980er-Jahren und sind dringend sanierungsbedürftig.
Die Förderung ist Teil einer größeren Investition der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) in Höhe von 20 Millionen Euro, mit der das gesamte Straßenbahnsystem der Stadt auf den neuesten Stand gebracht werden soll. Die Gelder stammen aus dem Bundesprogramm GVFG, das bundesweit den Ausbau und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs unterstützt.
Katrin Eder, Mobilitätsministerin des Landes, wird am 4. Mai offiziell den ersten Bewilligungsbescheid überreichen. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Austausch stark abgenutzter Schienen und Oberleitungen, von denen viele seit den 1980er-Jahren in Betrieb sind. Die Modernisierungsmaßnahmen sollen die Zuverlässigkeit des Netzes erhöhen und Störungen für die täglichen Fahrgäste verringern.
Der Landeszuschuss in Höhe von 10 Millionen Euro deckt fast die Hälfte der Gesamtkosten für die Sanierung ab. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die erneuerten Gleise und Oberleitungen für einen reibungsloseren und effizienteren Straßenbahnbetrieb in Mainz sorgen. Die Bauarbeiten sollen kurz nach der offiziellen Freigabe der Mittel beginnen.






