25 March 2026, 06:31

Merz lehnt Steuererhöhungen ab und setzt auf Entlastungen bis 2026

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

Merz lehnt Steuererhöhungen ab und setzt auf Entlastungen bis 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Pläne für Steuererhöhungen unter seiner Regierung entschieden zurückgeweisen. In einer jüngsten Stellungnahme betonte er, dass anstehende Änderungen in der Steuerpolitik auf Entlastungen statt auf neue finanzielle Belastungen abzielen müssten. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Koalition unter Druck steht, in den kommenden Monaten zentrale Entscheidungen zu finalisieren.

In den vergangenen sechs Monaten hat die Bundesregierung bereits mehrere steuerpolitische Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehören die dauerhafte Erhöhung der Pendlerpauschale auf 38 Cent pro Kilometer ab 2026 sowie die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Restaurantmahlzeiten auf sieben Prozent. Zudem wurden Entlastungen in Höhe von über 10 Milliarden Euro jährlich ab 2026 beschlossen, etwa durch geringere Energiekosten. Ab 2028 sind Senkungen der Unternehmenssteuern vorgesehen, begleitet von einer temporären Abschreibungsquote von 30 Prozent für Investitionen in Ausrüstungen zwischen 2025 und 2027.

Merz hat nun einen klaren Zeitplan für weitere Entscheidungen vorgegeben. Er erwartet, dass die wichtigsten steuerpolitischen Vorhaben der Koalition zwischen Ostern und der Sommerpause beschlossen werden. Zwar gab es in letzter Zeit keine öffentlichen Debatten mit den Koalitionspartnern über Steuerfragen, doch bleibt der Kanzler offen für Vorschläge des Finanzministers – insbesondere bei der Einkommensteuerentlastung.

Gleichzeitig räumte er ein, dass große politische Vorhaben in der zweiten Hälfte einer Legislaturperiode oft an Schwung verlieren. Dennoch deutete er an, dass Anpassungen der Sozialabgaben noch spürbare finanzielle Entlastungen für die Bürger bringen könnten.

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Die steuerpolitische Ausrichtung der Regierung zielt nun darauf ab, die finanzielle Belastung der Bürger zu verringern, statt die Staatseinnahmen zu erhöhen. Angesichts bevorstehender Fristen muss die Koalition ihre Pläne in den nächsten Monaten konkretisieren. Im Mittelpunkt der anstehenden Änderungen werden voraussichtlich die Einkommensteuerentlastung und Anpassungen der Sozialversicherungsbeiträge stehen – noch vor der Sommerpause.

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