Messerangriff in Berliner Dönerimbiss: Raubüberfall mit zwei Verletzten
Claire MühleMesserangriff in Berliner Dönerimbiss: Raubüberfall mit zwei Verletzten
Brutaler Raubüberfall in Berliner Dönerimbiss: Zwei Mitarbeiter verletzt
In einem Dönerimbiss im Berliner Bezirk Schöneberg hat ein gewaltsamer Raubüberfall zwei Angestellte verletzt. Der Tatverdächtige, der zuvor an einem Spielautomaten im Laden Geld verloren hatte, soll die Mitarbeiter zunächst mit einer Gabel bedroht und dann mit einem Messer angegriffen haben, bevor er mit der Beute flüchtete.
Der Vorfall ereignete sich gegen Ladenschluss, als der Mann von den Angestellten die Erstattung seiner Spielverluste forderte. Als diese ablehnten, bedrohte er sie laut Zeugenaussagen mit der Gabel, stahl Geld aus der Kasse und griff im anschließenden Handgemenge einen 23-jährigen Mitarbeiter mit einem Dönermesser an. Ein weiterer Angestellter erlitt Schnittverletzungen am Bein und Arm.
Anschließend floh der Täter mit der Beute in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg. Die Polizei ordnete den Fall später einem größeren Ermittlungskomplex zu: Am 26. März 2026 nahmen die Beamten drei Männer im Alter von 19, 20 und 21 Jahren aus Hessen fest. Die Festnahmen erfolgten nach Durchsuchungen in Darmstadt und stehen im Zusammenhang mit einem separaten Schussvorfall in der Schöneberger Ebersstraße vier Tage zuvor.
Die beiden verletzten Mitarbeiter mussten nach dem Angriff ärztlich behandelt werden. Gegen den Hauptverdächtigen wird wegen Raubes und Körperverletzung ermittelt. Weitere Details zu den Festgenommenen gab die Polizei nicht bekannt.






