MTV Wolfenbüttel kämpft mit Platzsperre und abgesagten Spielen nach Abstieg
Stefan TrubinMTV Wolfenbüttel kämpft mit Platzsperre und abgesagten Spielen nach Abstieg
MTV Wolfenbüttel sagt mehrere Freundschaftsspiele ab – darunter eines gegen den HSC Hannover – nach der Schließung seines Hauptplatzes im Meesche-Sportpark. Der Verein, der kürzlich in die Landesliga abgestiegen ist, hat sein Training inzwischen nach Adersheim verlegt. Die Spieler zeigen sich verärgert über die Situation.
Die Stadtverwaltung hatte ab dem 8. Juni notwendige Instandsetzungsarbeiten auf dem Platz angesetzt. Diese erfordern eine vorgeschriebene Ruhe- und Sanierungsphase von vier bis fünf Wochen nach Ende der Saison. Trotz der Schließung räumte die Stadt dem MTV Wolfenbüttel jedoch bereits ab dem 14. Juli einen vorzeitigen Zugang zum Hauptplatz ein und erkannte damit die organisatorischen Herausforderungen des Vereins an.
Bereits im Mai hatte die Stadt von allen Sportvereinen Schlüsseltermine angefordert, um die Nutzung der Anlagen zu koordinieren. Die Verantwortlichen betonen, dass dem MTV Wolfenbüttel weiterhin alternative Plätze im Meesche-Park sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung stehen. Die Verwaltung weist jede Schuld von sich und besteht darauf, dass die Rechte und Pflichten des Vereins im Nutzungsvertrag klar geregelt seien.
Mittlerweile hat der Verein seine erste Mannschaftstrainingseinheit in Adersheim abgehalten. Die Stadt fordert von MTV Wolfenbüttel eine professionellere Kommunikation und bessere Planung, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Die Platzsperrung hat die Vorbereitungen des Vereins auf die neue Saison beeinträchtigt. Die Stadtverantwortlichen sehen die finanzielle Verantwortung beim MTV Wolfenbüttel und mahnen eine verbesserte Zusammenarbeit an. Training und Spiele finden vorerst an Ersatzstandorten statt.
