Neuwied gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme in der Stadtentwicklung
Stefan TrubinNeuwied gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme in der Stadtentwicklung
Neuwied veranstaltet Zukunftswerkstatt, um die Stimme von Kindern und Jugendlichen in der Stadtentwicklung zu stärken
In Neuwied fand eine Zukunftswerkstatt statt, um die Mitsprache von Kindern und Jugendlichen bei der Gestaltung der städtischen Entwicklung zu fördern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Initiative „Kinderfreundliche Kommune“, die darauf abzielt, Kinderrechte und Partizipation langfristig in der Stadtplanung zu verankern. Neuwied nimmt dabei eine besondere Stellung ein: Es ist die einzige von UNICEF zertifizierte „Kinderfreundliche Kommune“ in Rheinland-Pfalz.
An der Werkstatt nahmen Vertreter aus der Kommunalverwaltung, der Politik, dem Jugendrat sowie weiteren Institutionen teil. Die Teilnehmer zogen eine Bilanz der ersten Phase der Initiative, analysierten die bisherigen Fortschritte und entwickelten Ideen für die Zukunft. Die Perspektiven junger Menschen standen dabei im Zentrum der Diskussionen – ihre Wünsche und Vorschläge flossen direkt in die Gespräche ein.
Bürgermeister Peter Jung betonte, wie wichtig es sei, die Anliegen von Kindern ernst zu nehmen, da dies allen Generationen zugutekomme. Die Initiative ist als kontinuierlicher Prozess angelegt und kein einmaliges Projekt. Bis Herbst 2026 werden die politischen Gremien Neuwieds entscheiden, ob sie in eine zweite Zertifizierungsphase überführt wird.
Die Zukunftswerkstatt bot eine Plattform, um Kinderrechte und Partizipation in der Zukunft Neuwieds weiter zu stärken. Gleichzeitig bereitete sie den Weg für eine mögliche erneute Zertifizierung der Initiative. Die Stadt bleibt entschlossen, junge Stimmen in die langfristige Ausrichtung der Kommune einzubinden.
