Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg – was ändert sich?
Stefan TrubinNicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg – was ändert sich?
In Baden-Württemberg übernimmt Nicole Razavi das Amt der neuen Verkehrsministerin. Sie folgt auf Winfried Hermann, der das Ressort 15 Jahre lang geleitet hat, bevor er in den Ruhestand ging. Razavi wechselt von ihrem bisherigen Posten als Bauministerin in die Verantwortung für die Verkehrspolitik des Landes.
Winfried Hermann, langjähriges Mitglied der Grünen, hat den Verkehrssektor in Baden-Württemberg über ein Jahrzehnt geprägt. Zu seinen Verdiensten zählen der Ausbau des Schienennetzes, die Förderung der Radinfrastruktur und der Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Als prägende Figur der Verkehrs- und Mobilitätswende markiert sein Abschied das Ende einer Ära.
Nicole Razavi, seit fast 20 Jahren Landtagsabgeordnete, tritt nun seine Nachfolge an. Sie hatte zuvor große Projekte wie Stuttgart 21 unterstützt, ein viel diskutiertes Bahnvorhaben. Razavi stand in der Vergangenheit auch kritisch zu früheren Verkehrsprojekten der grün-schwarzen Koalition – ein Zeichen für mögliche Kursänderungen in der künftigen Politik.
Ihre Ernennung erfolgt im Rahmen der neuen grün-schwarzen Landesregierung. Razavis Erfahrung im Wohnungsbau und ihre lange politische Laufbahn qualifizieren sie für die Leitung zentraler Verkehrsprojekte in den kommenden Jahren.
Mit Razavi übernimmt eine neue Führungskraft die Verantwortung für laufende Vorhaben wie Stuttgart 21 und wird gleichzeitig die künftigen Mobilitätsstrategien des Landes mitgestalten. Der Wechsel folgt auf Hermanns Ausscheiden und schließt damit ein bedeutendes Kapitel der Verkehrsgeschichte Baden-Württembergs ab.






