Papst Leo XIV setzt mit moderner Kleidung und Apple Watch neue Akzente
Franz-Peter SchachtPapst Leo XIV setzt mit moderner Kleidung und Apple Watch neue Akzente
Papst Leo XIV hat in seinem ersten Amtsjahr mit einem markanten Stil für Aufsehen gesorgt. Seine Kleidungswahl verbindet Tradition mit dezenten modernen Akzenten – und brachte ihm einen Platz auf Vogues Liste der bestangezogenen Persönlichkeiten 2025 ein. Hinter diesem durchdachten Erscheinungsbild steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer mit engen Verbindungen zum Vatikan.
Sorcinellis Bezug zur Kirche reicht bis in seine Kindheit zurück, als er seiner Mutter beim Reinigen der örtlichen Pfarrgemeinde half. Mit der Zeit führte sein Talent für Design dazu, dass er bereits frühere Päpste kleidete, darunter Benedikt XVI. und Franziskus. Heute prägt er das Image von Leo XIV, indem er klassische päpstliche Schneiderkunst mit zeitgenössischen Elementen verbindet – wie etwa die Apple Watch, die gelegentlich am Handgelenk des Papstes zu sehen ist.
Die Garderobe des Papstes folgt keinen Modetrends oder persönlichen Vorlieben. Vielmehr dient sie als eine Form der "stillen Theologie": Sie unterstreicht die Botschaft der Kirche und strahlt Autorität aus. Während Franziskus für seinen bescheidenen Stil bekannt ist, vereint Leo XIV Tradition mit zurückhaltender Moderne.
Sorcinelli, der sich als schwul bezeichnet, erlebt keinen Konflikt zwischen seinem Glauben und seiner Identität innerhalb der Kirche. Seine Arbeit spiegelt einen größeren Wandel wider, wie päpstliche Bildsprache mit der Welt kommuniziert – und lenkt globale Aufmerksamkeit auf Leo XIVs bedachten, aber zurückhaltenden Ästhetik.
Leos XIV Stil hat ihn in seinem ersten Jahr über kirchliche Kreise hinaus bekannt gemacht. Seine Zusammenarbeit mit Sorcinelli zeigt, wie Kleidung tiefere Bedeutung tragen kann – selbst auf höchster kirchlicher Ebene. Die Verbindung des Papstes aus Tradition und leiser Innovation sorgt weltweit für Gesprächsstoff.






