Polizeirazzia in Kölner Friseursalon: Drogenhandel und Luxusgüter beschlagnahmt
Franz-Peter SchachtPolizeirazzia in Kölner Friseursalon: Drogenhandel und Luxusgüter beschlagnahmt
Polizeirazzia in Kölner Barber Shop: Verdacht auf Drogenhandel
Ein Friseursalon im Kölner Stadtteil Vingst wurde am 23. April 2023 im Rahmen von Ermittlungen wegen Drogenhandels von der Polizei durchsucht. Der 32-jährige Inhaber gerät nun in Verdacht, von seinem Geschäft aus mit Rauschgift gehandelt zu haben. Bei der Aktion beschlagnahmten die Behörden zudem Bargeld in großer Höhe, Waffen und Luxusgüter.
Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden, als Bereitschaftspolizisten, Zivilbeamte und uniformierte Einheiten den Friseursalon sowie benachbarte Wohnungen stürmten. Die Ermittler fanden dort etwa 90 Dosen Kokain, mehrere Portionen Crack sowie 100 Gramm Marihuana. Zudem wurden eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, 20.000 Euro Bargeld, eine Machete, Messer und ein Mobiltelefon sichergestellt.
Das städtische Gewerbeamt schloss den Friseursalon umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten. Es wurden Bußgelder in Höhe von über 95.000 Euro verhängt, und mehrere Spielautomaten im Laden wurden stillgelegt. Die Maßnahme war Teil einer groß angelegten Kontrollwelle gegen Kriminalität und zur Durchsetzung gewerberechtlicher Vorschriften in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel.
Im Laufe des Tages überprüften Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden zahlreiche weitere Betriebe. Dabei wurden verschiedene Verstöße dokumentiert, Festnahmen gab es zunächst jedoch keine.
Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gegen drogenbezogene Aktivitäten in Kölner Stadtteilen vorzugehen. Mit den verhängten Strafen, der Schließung des Friseursalons und den Beschlagnahmungen haben die Behörden konkrete Schritte unternommen, um mutmaßliche illegale Machenschaften zu unterbinden. Weitere Ermittlungen gegen den Inhaber werden erwartet.






