06 May 2026, 04:17

Radfahrerin in Bielefeld nach "Dooring"-Unfall schwer gestürzt

Eine professionelle Radrennfahrerin, Katie Archibald, trägt einen Helm, eine Schutzbrille, Handschuhe und Schuhe und fährt ein Fahrrad auf einer Straße neben einer Menschenmenge. Im Hintergrund befindet sich eine Fahne mit Text, eine Wand, Bäume und ein Gebäude.

Radfahrerin in Bielefeld nach "Dooring"-Unfall schwer gestürzt

Radfahrerin in Bielefeld durch plötzlich geöffnete Autotür gestürzt

In Bielefeld ist eine Radfahrerin von einer plötzlich geöffneten Autotür erfasst und zu Fall gebracht worden. Der Vorfall ereignete sich spätabends in der Mühlenstraße.

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Gegen 22:55 Uhr fuhr eine 28-jährige Frau mit ihrem Fahrrad die Mühlenstraße entlang, als sich plötzlich die Tür eines geparkten Volkswagen UP öffnete. Der 55-jährige Fahrer aus Bielefeld war ausgestiegen, ohne auf den Verkehr zu achten, woraufhin die Radfahrerin gegen die Tür prallte und auf die Straße stürzte. Zeugen bestätigten später ihre Schilderung des Geschehens.

Die Radfahrerin trug zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Helm. Die Polizei wies erneut auf die Gefahren von sogenannten „Dooring“-Unfällen hin, bei denen Fahrzeuginsassen herannahende Radfahrer übersehen. Auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) thematisiert das Risiko in seiner aktuellen Kampagne „Kopf drehen, Radfahrer sehen!“. Die Behörden betonten, dass sowohl Fahrer als auch Beifahrer vor dem Öffnen der Tür auf schwächere Verkehrsteilnehmer achten müssen.

Ziel der Kampagne ist es, durch einfache Vorsichtsmaßnahmen Kollisionen zu vermeiden. Schon ein kurzer Schulterblick könnte schwere Unfälle verhindern. Die Polizei ermittelt weiterhin, hat bisher jedoch keine Anzeige erstattet.

Die Radfahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß mit der Autotür Verletzungen. Der Vorfall hat zu erneuten Appellen für mehr Aufmerksamkeit beim Aussteigen aus Fahrzeugen geführt. Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, besonders in stark befahrenen städtischen Gebieten, wachsam zu bleiben.

Quelle