Rofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbest-Gefahr dringend zurück
Franz-Peter SchachtRofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbest-Gefahr dringend zurück
Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestverdachts zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat mehrere Plüschtiere zurückgerufen, nachdem Tests Hinweise auf mögliche Asbestfasern in der Füllung ergaben. Das Unternehmen gab eine dringende Warnung heraus und wies auf potenzielle Gesundheitsrisiken hin. Kunden wurden aufgefordert, die betroffenen Spielzeuge sofort nicht mehr zu verwenden.
Von der Rückrufaktion betroffen sind fünf Plüschfiguren: "Teddybär", "Hase", "Ente", "Elefant" und "Schwein". Diese Artikel wurden bereits aus dem Verkauf genommen. Die Warnung ging vom Unternehmenssitz in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) aus und wurde auch auf Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht.
Der Händler schließt nicht aus, dass sich in der Füllung der Tiere Spuren von Asbest befinden könnten. Bei Beschädigung könnte die austretende Füllung ein Gesundheitsrisiko darstellen. Verbraucher werden dringend aufgefordert, die Spielzeuge in jeder Rofu-Kinderland-Filiale zurückzugeben – sie erhalten den vollen Kaufpreis erstattet.
Der Rückruf erfolgt in einer finanziell schwierigen Phase für das Unternehmen. Bereits im Januar hatte Rofu Kinderland nach schwachen Weihnachtsumsätzen und einer längeren Phase geringer Verbraucherausgaben Insolvenz angemeldet.
Die betroffenen Produkte sind nicht mehr erhältlich. Kunden, die eine der zurückgerufenen Plüschfiguren besitzen, sollten diese unverzüglich in einer Filiale abgeben. Das Unternehmen bestätigte, dass die Rückerstattung in allen noch bestehenden Geschäften abgewickelt wird.






