27 April 2026, 10:36

Römertag 2026: Lebendige Geschichte zwischen Flashmob und virtueller Zeitreise

Gravur der Ruinen des römischen Amphitheaters in Syrakus mit Menschen auf den Stufen, umgeben von Bäumen, Häusern und einem Himmel als Hintergrund, mit der Inschrift "Syrakus, Syrakus, Theatre, Theater" unten.

Römertag 2026: Lebendige Geschichte zwischen Flashmob und virtueller Zeitreise

Römertag kehrt zurück: Am Sonntag, den 26. April, feiert die Region ihr reiches römisches Erbe

In diesem Jahr wartet das jährliche Fest mit lebendigen Nachstellungen, archäologischen Führungen und Mitmachaktionen in fünf Städten auf: Mainz, Bingen, Ingelheim, Worms und Nierstein. Die Veranstalter haben zudem eine neue virtuelle Tour entwickelt, die antike Geschichte auf innovative Weise erlebbar macht.

Die Feierlichkeiten beginnen bereits einen Tag früher in Alzey: Um 16:00 Uhr findet im Stadtmuseum ein "Römischer Flashmob" statt, gefolgt von einem Eröffnungsvortrag um 18:00 Uhr. Prof. Dr. Michael Sommer wird mit seinem Referat den Auftakt für das Wochenendprogramm setzen.

Der Verein "Rettet das römische Mainz" präsentiert eine virtuelle Entdeckungstour zu den römischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. An fünf interaktiven Stationen können Besucher den Drususstein, das Römische Theater, die Römischen Steine in Zahlbach, das antike Stadttor am Kästrich sowie den Standort der Jupitergigantensäule an der Großen Bleiche erkunden. KI-generierte Figuren begleiten die Nutzer durch den römischen Alltag und machen Geschichte greifbar. Die Tour ist online unter tour.roemischesmainz.de zugänglich.

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Neben dem digitalen Erlebnis setzt sich der Verein weiterhin für die Rückkehr der Großen Mainzer Jupitergigantensäule an ihren ursprünglichen Standort vor dem Landtag ein. Zudem sind Erweiterungen des Projekts geplant. Förderanträge sollen neue Angebote wie einen Social-Media-Kanal, ein Geschichtsquiz oder eine eigene App für das römische Mainz ermöglichen.

Das vollständige Programm der Römertage 2026 ist auf der offiziellen Veranstalterwebsite einsehbar.

Die virtuelle Tour und die Wochenendaktionen verbinden Besucher mit der römischen Vergangenheit der Region. Bei erfolgreicher Finanzierung könnte aus dem Projekt eine umfassendere digitale Plattform entstehen. Aktuell bietet die Veranstaltung eine Mischung aus vor-Ort-Erlebnissen und Online-Angeboten, um die Antike zu entdecken.

Quelle