Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neues Verbraucherschutz-Zentrum bis 2028
Christina SorgatzSachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neues Verbraucherschutz-Zentrum bis 2028
Neubau für 88 Millionen Euro: Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz bekommt modernes Domizil
Am Freitagnachmittag wurde auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne der erste Spatenstich für den Neubau des Landesamts für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gesetzt. Die 88 Millionen Euro teure Immobilie soll die Fähigkeiten des Landes zur Bewältigung künftiger Gesundheitskrisen deutlich verbessern, wie offizielle Stellen betonen.
Das Vorhaben umfasst einen 7.500 Quadratmeter großen Komplex, davon sind 3.000 Quadratmeter für Laborflächen vorgesehen. Finanzminister Michael Richter (CDU), der an der Veranstaltung teilnahm, lobte die Planung als "herausragend" – insbesondere mit Blick auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) ergänzte, das Gebäude werde die Pandemievorbereitung des Landes maßgeblich stärken.
Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Der Neubau ersetzt den bisherigen Standort des Amtes und bietet moderne Räumlichkeiten für Forschung und Verwaltung. Beide Minister unterstrichen die Bedeutung der Investition für den öffentlichen Gesundheits- und Verbraucherschutz.
Mit dem 88-Millionen-Projekt vollzieht Sachsen-Anhalt einen bedeutenden Modernisierungsschub im Verbraucherschutz. Nach der Fertigstellung werden dort hochmoderne Labore und Büroräume untergebracht. Die Verantwortlichen erwarten eine höhere Effizienz sowie verbesserte Reaktionsmöglichkeiten bei gesundheitlichen Notlagen.






