17 June 2026, 19:07

Städteverbund "Mitten am Rhein" formt seit 2018 die Zukunft der Region

Das interkommunale Netzwerk "Im Herzen der Rhine" tritt in eine neue Phase im Jahr 2024

Städteverbund "Mitten am Rhein" formt seit 2018 die Zukunft der Region

Elf Gemeinden entlang des Rheins schlossen sich im Januar 2018 zum Städteverbund „Mitten am Rhein“ zusammen. Die Initiative erhielt Unterstützung vom Innenministerium und für Sport von Rheinland-Pfalz. Den Anstoß gaben zwei ehemalige Bürgermeister, nachdem ihre Region beschlossen hatte, sich nicht an der Bundesgartenschau 2029 zu beteiligen.

Die Idee zum Netzwerk stammte von Bernd Weidenbach und Michael Mahlert. Sie wollten neue Wege finden, um das Oberes Mittelrheintal – ein UNESCO-Weltkulturerbe – weiterzuentwickeln. Die Region zwischen Koblenz und Bonn, in der über 250.000 Menschen leben, strebt eine nachhaltige Zukunft durch gemeinsame Projekte an.

Der Verbund konzentrierte sich auf drei Schwerpunkte: Mobilität, Tourismus und Digitalisierung. Zu den ersten Vorhaben zählte eine gemeinsame „Mobilitätsstrategie 2030+“ für den Rhein und das Umland. Zudem wurden zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben – eine für eine Pendler-Radroute von Koblenz nach Nordrhein-Westfalen und eine weitere für eine Fuß- und Radbrücke zwischen Remagen und Erpel.

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Im Tourismusbereich wurden an zehn malerischen Orten der Region große Fotorahmen aufgestellt. Im Bereich Digitalisierung erprobte ein Pilotprojekt den humanoiden Roboter Pepper in Partnergemeinden, um dessen Einsatzmöglichkeiten zu erkunden. Über sechs Jahre hinweg festigte das Bündnis Partnerschaften und erweiterte sein Netzwerk durch zentrale Kooperationen.

Der Städteverbund „Mitten am Rhein“ arbeitete sechs Jahre lang als kooperative Allianz. Sein gemeinschaftlicher Ansatz wird auch künftig durch gemeinsame Projekte und Studien fortgeführt. Die beteiligten Gemeinden bleiben entschlossen, die Entwicklung der Region weiterhin gemeinsam zu gestalten.

Quelle