07 May 2026, 16:45

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert steuerfreien Bonus als "Geschenkaktion"

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand umgeben ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für die Reichen und große Unternehmen noch weiter." lautet.

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert steuerfreien Bonus als "Geschenkaktion"

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu Steuerpolitik und Arbeitskosten geäußert. Zwar akzeptiert sie eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes, kritisiert jedoch einen neu eingeführten steuerfreien Bonus für Arbeitnehmer. Ihre Aussagen unterstreichen zudem die wachsenden finanziellen Belastungen für Unternehmen.

Den kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus in Höhe von 1.000 Euro bezeichnete Grupp als problematisch. Er wecke falsche Erwartungen und stelle im Grunde eine „Geschenkaktion“ dar, die von anderen finanziert werde, argumentierte sie. Die Maßnahme gehe an den eigentlichen wirtschaftlichen Herausforderungen vorbei.

In der allgemeinen Steuerpolitik zeigte sie sich zwar offen für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes, betonte jedoch, dass eine solche Erhöhung durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden müsse. Ohne solche Anpassungen drohten Unternehmen noch stärker unter Druck zu geraten, warnte sie.

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Kritisch äußerte sich Grupp auch zu den nicht lohnbezogenen Arbeitskosten, die ihrer Meinung nach bald nicht mehr tragbar sein könnten. Dennoch hat sie noch nicht entschieden, ob Trigema den steuerfreien Bonus an die eigenen Mitarbeiter auszahlen wird.

Grupps Haltung spiegelt einen zurückhaltenden Ansatz in der Wirtschaftspolitik wider: Sie befürwortet gezielte Steuerreformen, lehnt aber kurzfristige Lösungen ab. Die Debatte über Arbeitskosten und Boni wird voraussichtlich weitergehen, während Unternehmen ihre Optionen abwägen.

Quelle