Unfall auf A61: Ungesicherte Ladung bringt Auto mit Anhänger zum Schleudern
Franz-Peter SchachtUnfall auf A61: Ungesicherte Ladung bringt Auto mit Anhänger zum Schleudern
57-Jähriger verliert Kontrolle über Auto und Anhänger auf der A61 bei Daxweiler
Am 18. März 2026 geriet ein 57-jähriger Mann auf der Autobahn A61 in der Nähe von Daxweiler gegen 12:10 Uhr mit seinem Pkw und Anhänger außer Kontrolle. Der Unfall ereignete sich, nachdem der Fahrer seine Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert hatte und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt, Verletzte gab es keine.
Der Mann transportierte Holzlatten, die nicht ausreichend fixiert waren. Durch die zu hohe Geschwindigkeit geriet die ungesicherte Ladung ins Rutschen, wodurch der Anhänger heftig ins Schwingen kam. In der Folge drehte sich das Fahrzeug um 180 Grad und kam auf dem Standstreifen zum Stehen – mit der Front in Richtung des Gegenverkehrs.
Die Polizei sperrte die Autobahn vorübergehend in beide Fahrtrichtungen, um das liegen gebliebene Fahrzeug zu drehen und die Unfallstelle zu räumen. An Auto und Anhänger entstand ein Schaden von geschätzten 5.000 Euro. Die Behörden bestätigten, dass dem Fahrer ein Bußgeld wegen des Verstoßes droht.
Laut offiziellen Aufzeichnungen gab es zwischen 2021 und 2025 auf der A61 etwa zwölf ähnliche Unfälle aufgrund mangelhaft gesicherter Ladung. Die meisten Fälle ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen, darunter ein Vorfall bei Mönchengladbach im Oktober 2023, bei dem fünf Personen verletzt wurden. Auch Rheinland-Pfalz verzeichnete vier solche Unfälle, etwa einen Crash bei Koblenz im Juni 2022.
Fahrer und sein 58-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Die Autobahn wurde wieder freigegeben, sobald das Fahrzeug abtransportiert und die Trümmerteile beseitigt waren. Die Ermittlungen bestätigten, dass die Kombination aus ungesicherter Ladung und überhöhter Geschwindigkeit die Hauptursachen für den Unfall waren.






