Verdeckte Kontrollen in Bad Kreuznach: E-Scooter und Radfahrer im Visier der Ordnungshüter
Christina SorgatzVerdeckte Kontrollen in Bad Kreuznach: E-Scooter und Radfahrer im Visier der Ordnungshüter
Ordnungskräfte führen verdeckte Kontrollen in der Fußgängerzone von Bad Kreuznach durch
Am Donnerstag haben Mitarbeiter des Ordnungsdienstes in ziviler Kleidung in der Fußgängerzone von Bad Kreuznach Kontrollen durchgeführt. Im Fokus standen Verstöße von E-Scooter-Fahrern, Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern. Bei der Aktion wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt.
Fünf E-Scooter wurden sichergestellt, darunter einige ohne die vorgeschriebene Versicherung. Zudem dokumentierten die Beamten 40 Verstöße von E-Scooter-Nutzern, darunter die Benutzung des Handys während der Fahrt, das Mitnehmen von Personen sowie das Befahren der Fußgängerzone, in der E-Scooter generell verboten sind.
Auch Radfahrer hielten sich nicht an die Regeln: 21 Verstöße wurden registriert, darunter ein Fall, in dem ein Radfahrer ebenfalls sein Handy nutzte. Radfahrer dürfen die Fußgängerzone nur zwischen 19 und 9 Uhr befahren.
Drei weitere Verstöße betrafen den Alkoholkonsum in der verbotenen Zone. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen beschlagnahmten die Beamten zudem Tabakwaren und illegale E-Zigaretten. In einem Vorfall leistete ein E-Scooter-Fahrer Widerstand, beleidigte die Ordnungskräfte und verursachte leichte Verletzungen bei einer Beamtin.
Verschärfte Kontrollen geplant Mirko Helmut Kohl, Leiter der öffentlichen Ordnung der Stadt, kündigte an, die Überprüfungen künftig zu intensivieren. Besonders im Blick sollen dann die Verkehrssicherheit, das Parken auf Gehwegen sowie die missbräuchliche Nutzung von Behindertenparkplätzen stehen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme mit dem Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern in der Fußgängerzone gibt. Die Behörden wollen nun die Streifen verstärken, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen und die Sicherheit zu erhöhen. Bei weiteren Verstößen drohen künftig strengere Sanktionen.
