Von Stetten sichert sich mit 36 Prozent erneut Bundestagsmandat in Schwäbisch Hall
Christina SorgatzVon Stetten sichert sich mit 36 Prozent erneut Bundestagsmandat in Schwäbisch Hall
Christian Freiherr von Stetten hat bei der Bundestagswahl 2025 mit 36 Prozent der Stimmen ein weiteres Mandat gesichert. Der CDU-Politiker, der für seine marktliberale Haltung bekannt ist, vertritt den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe seit 2002. Sein Sieg gelang vor den Kandidaten von AfD und SPD in seinem Stimmkreis.
Geboren 1970 in Stuttgart, ist von Stetten gelernter Kaufmann und absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Seit über zwei Jahrzehnten sitzt er als CDU-Abgeordneter im Bundestag und erlebte in dieser Zeit den Aufstieg und Fall mehrerer Regierungen mit – von der Kanzlerschaft Angela Merkels bis hin zur aktuellen Führung unter Friedrich Merz.
Als Vorsitzender der Parlamentariergruppe für Mittelstand führt er die größte Fraktion innerhalb der CDU/CSU an. Als überzeugter Verfechter wirtschaftsliberaler Positionen lehnte er Steuererhöhungen ab und setzte sich für Entlastungen der Unternehmen ein. Seine klaren, oft kontroversen Standpunkte machten ihn zu einer prägenden Figur im wirtschaftspolitischen Flügel der Partei.
Von Stetten trägt zudem den Titel eines Schlossherrn von Burg Stetten, einer historischen Festung im Hohenlohekreis. Kürzlich veröffentlichte er ein Positionspapier, in dem er die Koalition mit der SPD kritisierte und betonte, dass die Kompromissbereitschaft der Union klare Grenzen habe. Zudem sagte er einen vorzeitigen Zusammenbruch der Regierung unter Merz voraus und erklärte, diese werde keine volle Legislaturperiode durchhalten.
Mit seiner Wiederwahl festigt von Stetten seine Rolle als eine der einflussreichsten Stimmen der CDU. Seine Wirtschaftspolitik und seine unmissverständliche Kritik prägen weiterhin die innerparteilichen Debatten. Der Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe bleibt damit fest in seiner Hand.






