16 April 2026, 06:31

Warum Deutschland am 14. Dezember den magischen Schneekugel-Tag feiert

Ein festlich geschmücktes Gebäude in Berlin, Deutschland, umgeben von Weihnachtslichtern, Bäumen und Laternenmasten, mit Texttafeln und einem sichtbaren Himmel im Hintergrund.

Warum Deutschland am 14. Dezember den magischen Schneekugel-Tag feiert

Deutschland feiert jedes Jahr am 14. Dezember den Schneekugel-Tag

Die besondere Tradition wurde 2020 von Sven Giese ins Leben gerufen, dem Gründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt". Das Datum passt perfekt in die vorweihnachtliche Festtagszeit.

Die Geschichte der Schneekugeln selbst ist lang und teilweise unklar. Einer der frühesten Vorläufer stammt aus dem Jahr 1572, als Leonhard Thurneysser ein ähnliches Objekt in Auftrag gab. Jahrhunderte später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, ließ Erwin Perzy das "Glas mit Schneeeffekt" patentieren – und prägte damit die moderne Form.

Eine Schneekugel ist eine versiegelte, durchsichtige Kugel, gefüllt mit Wasser und Miniaturlandschaften. Wird sie geschüttelt, entsteht der Eindruck fallenden Schnees. Meist wird einfaches Leitungswasser verwendet, doch destilliertes oder deionisiertes Wasser ist besser geeignet, um Trübungen und Algenbildung zu vermeiden. Ein Tropfen Glycerin verlangsamt den Schneefall und macht ihn optisch ansprechender.

Obwohl das Wasser ungiftig ist, sollte man es nicht trinken. Als dekorative Objekte – besonders in der Winterzeit – bleiben Schneekugeln nach wie vor beliebt.

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Seit 2020 ist der Schneekugel-Tag in Deutschland offiziell anerkannt. Der Tag würdigt ein geliebtes saisonales Deko-Objekt mit einer über 400-jährigen Geschichte. Jedes Jahr am 14. Dezember nehmen Enthusiasten sich einen Moment, um den Zauber dieser winterlichen Erinnerungsstücke zu genießen.

Quelle