08 May 2026, 14:35

"Wheelie Show": Inklusiver Tanz zwischen Tempo und Stille feiert Premiere

Zwei Balletttänzerinnen, die auf der Bühne vor einem Publikum tanzen, mit einem gemalten Hintergrund aus *Romeo und Julia* im Hintergrund.

"Wheelie Show": Inklusiver Tanz zwischen Tempo und Stille feiert Premiere

„Wheelie Show“: Eine neue inklusive Tanzperformance feiert Premiere

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Nach sechs Monaten Proben hat die neue inklusive Tanzperformance „Wheelie Show“ Premiere gefeiert. Die Produktion verbindet Rollschuhfahrer:innen und Rollstuhlnutzer:innen zu einer dynamischen Erkundung der Rhythmen des modernen Lebens. Noch bevor der Vorhang sich hebt, hört das Publikum aufgezeichnete Reflexionen der Tänzer:innen über Tempo, Stille und die Momente dazwischen.

Die „Wheelie Show“ entstand aus dem Tanzkurs „Rolling Good Times“, geleitet von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Drei Performende gleiten auf Rollschuhen über die Bühne, während die anderen drei sich im Rollstuhl bewegen. Ihre grell karierten Overalls – verziert mit Sponsorenlogos – unterstreichen das Thema Geschwindigkeit und bilden einen Kontrast zu den ruhigeren, nachdenklichen Passagen der Aufführung.

Die Performance wechselt zwischen energiegeladenen Ausbrüchen und langsameren, besinnlichen Pausen, was ihr den Charakter einer bunten Revue verleiht. Sportliche Einflüsse wie Eishockey-Bewegungen und Cheerleading-Formationen durchziehen die Choreografie. Ein besonderes Highlight sind die Hebefiguren, bei denen die Rollschuhfahrer:innen auf den Rollstühlen balancieren und so beeindruckende visuelle Momente schaffen.

Im Kern hinterfragt das Stück, wann Menschen in einer schnelllebigen Welt wirklich zur Ruhe kommen. Die persönlichen Stimmen der Tänzer:innen, die vor Beginn der Vorstellung zu hören sind, stimmen das Publikum auf diese Auseinandersetzung mit Bewegung und Stillstand ein.

Die „Wheelie Show“ bringt Athlet:innen und Künstler:innen zusammen und verbindet Bewegung mit Erzählkunst. Durch das Spiel mit Tempo und Stille lädt sie das Publikum ein, über das eigene Lebenstempo nachzudenken. Nach monatelanger Feinarbeit präsentiert die Produktion nun einen frischen Ansatz für inklusiven Bühnentanz.

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