15 April 2026, 12:35

Zeitumstellung 2026: Wie sie Löhne, Überstunden und Schichtpläne beeinflusst

Balkendiagramm, das die wöchentlichen Arbeitsstunden von Menschen zeigt und von begleitendem Text begleitet wird.

Zeitumstellung 2026: Wie sie Löhne, Überstunden und Schichtpläne beeinflusst

Die nächsten Zeitumstellungen in Deutschland bringen für viele Arbeitnehmer Veränderungen bei Arbeitszeiten und Gehältern mit sich. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026 werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt, am 24. auf den 25. Oktober 2026 dann wieder zurückgestellt. Diese Anpassungen können sich auf Löhne, Überstundenregelungen und Schichtpläne auswirken – je nach Vertrag und betrieblichen Vereinbarungen.

Um 2 Uhr nachts am 29. März 2026 springt die Uhr von 1:59 Uhr direkt auf 3:00 Uhr, wodurch eine Stunde des Tages quasi "verschwunden" ist. Stundenlohnempfänger könnten dadurch ein geringeres Gehalt erhalten, sofern ihre Verträge keine Sonderregelungen vorsehen. Beschäftigte mit festem Monatsgehalt hingegen spüren keine Unterschiede in ihrer Bezahlung.

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Wenn die Uhren am 25. Oktober 2026 zurückgestellt werden, kommt eine zusätzliche Stunde hinzu. Arbeitgeber dürfen ihre Mitarbeiter rechtlich dazu verpflichten, diese Stunde zu arbeiten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten – so urteilte das Bundesarbeitsgericht. Ob es sich dabei um Überstunden handelt, hängt von individuellen Verträgen, Tarifvereinbarungen oder Betriebsregelungen ab.

Gibt es keine vorherige Absprache, darf die zusätzliche Stunde im Herbst nur dann verpflichtend sein, wenn sie auch vergütet wird. Die Entlohnung kann im Bruttogehalt enthalten sein, als Freizeitausgleich gewährt oder extra bezahlt werden. Alternativ können Arbeitgeber die Schichten bis zur ursprünglichen Endzeit verlängern, um einen durchgehenden Betrieb zu gewährleisten.

Die Zeitumstellung im Frühjahr verkürzt die Arbeitszeit um eine Stunde, doch Arbeitgeber dürfen diese nicht nachträglich einfordern. Im Herbst kann die zusätzliche Stunde Mehrarbeit bedeuten – die genauen Konditionen richten sich nach dem jeweiligen Vertrag. Arbeitnehmer sollten ihre Vereinbarungen prüfen, um zu verstehen, wie sich die Umstellung auf sie auswirkt.

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