20 Jahre Quadrilaterales Netzwerk: Wie vier Regionen Europas Grenzen überwinden
Franz-Peter Schacht20 Jahre Quadrilaterales Netzwerk: Wie vier Regionen Europas Grenzen überwinden
Das Quadrilaterale Netzwerk feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Die Partnerschaft, die am 21. Mai 2003 in Mainz gegründet wurde, verbindet Rheinland-Pfalz, Burgund, die Woiwodschaft Oppeln und Mittelböhmen. Hochrangige Vertreter haben sich in Dijon und Besançon versammelt, um diesen Meilenstein zu würdigen.
Das Netzwerk entstand mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen west- und osteuropäischen Regionen zu fördern. Die Gründungsmitglieder wollten durch konkrete Projekte und lokale Initiativen Gräben überwinden. Die Regionalbüros in Mainz und Dijon haben diese Verbindungen seither weiter gestärkt.
2018 bündelte Rheinland-Pfalz seine Partnerschaftsvereinigungen in der Partnerschaftsvereinigung Rheinland-Pfalz/4-Netzwerk. Dieser Schritt optimierte die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks. Die stellvertretende Landtagspräsidentin Astrid Schmitt nahm an den Feierlichkeiten zum 56. Jubiläum teil und betonte das anhaltende Engagement der politischen Führung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Partnerschaft liegt auf politischer Bildung, insbesondere angesichts des Erstarkens nationaler Bewegungen in Teilen der EU. Anfang dieses Jahres traf sich das Deutsch-Französische Schülerparlament, um 60 Jahre Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund-Franche-Comté zu begehen. Der Landtag empfing zudem Überlebende aus Lidice, um das historische Verständnis des Zweiten Weltkriegs zu vertiefen.
Die Jubiläumsveranstaltungen in Dijon und Besançon bringen politische Akteure zusammen, um auf zwei Jahrzehnte grenzüberschreitender Zusammenarbeit zurückzublicken. Der Fokus des Netzwerks auf lokale Initiativen und greifbare Projekte prägt weiterhin seine Arbeit. Politische Bildung bleibt ein zentrales Anliegen für die künftigen Aktivitäten.






