Kosakenfest in Ust-Labinsk stärkt kulturelles Erbe und Traditionen für die Zukunft
Franz-Peter SchachtKosakenfest in Ust-Labinsk stärkt kulturelles Erbe und Traditionen für die Zukunft
Das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung vereinte Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Zukunft des kosakischen Erbes zu diskutieren. Zwei Tage lang wurden Wege erörtert, Traditionen zu bewahren und jüngere Generationen einzubinden.
Auf dem Programm standen Themen wie Wirtschaft, Bildung und die moralische Erziehung kosakischer Jugendlicher. Historiker und Gemeinschaftsvertreter betonten die Notwendigkeit, das historische Gedächtnis und kulturelle Bindungen zu schützen. Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow hob Vertrauen und Unterstützung als zentrale Elemente für Bildung und Charakterbildung hervor.
Ein feierlicher Gebetsgottesdienst und eine göttliche Liturgie fanden in der Kirche des Heiligen Wladimir des Großen statt. Die Teilnehmer ehrten während der Zeremonien die Reliquien des Heiligen Tichon. Auch der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach vor der Versammlung über Glauben, persönliche Entscheidung und spirituelle Orientierung.
Kooperationsvereinbarungen wurden zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum *„Kasatschja Wolja“ und verschiedenen Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Verbänden unterzeichnet. Ust-Labinsk könnte bald zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur werden, wobei das renovierte „Kasatschja Wolja“ als Kern dienen soll. Die Live-Übertragungen des Forums erreichten über 160.000 Zuschauer in den sozialen Medien.
Die Veranstaltung endete mit neuen Partnerschaften und einem gemeinsamen Bekenntnis zum kosakischen Erbe. Die Rolle Ust-Labinsks als kulturelles Zentrum dürfte weiter wachsen. Die Diskussionen und Abkommen zielen darauf ab, Traditionen zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben.
