30 April 2026, 04:35

Aiwanger will Freie Wähler mit CSU-Kooperation bundesweit stärken

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Teilungen zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Aiwanger will Freie Wähler mit CSU-Kooperation bundesweit stärken

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, hat zu einer engeren Zusammenarbeit mit der bayerischen CSU aufgerufen. Er ist überzeugt, dass eine stärkere Kooperation seiner Partei helfen könnte, ihren Einfluss in ganz Deutschland auszubauen. Gleichzeitig warnte Aiwanger davor, dass eine politische Linksverschiebung die Wähler in Richtung extremistischer Gruppen treibe.

Bei der Diskussion über künftige Strategien schlug Aiwanger vor, auf bestehende Kooperationsmodelle in Bayern aufzubauen. Eine realistischere Herangehensweise bestehe darin, diese Partnerschaften zu vertiefen, statt bei null anzufangen, so der Politiker. Allerdings räumte er ein, dass ein formelles Bündnis mit der CSU detaillierte Verhandlungen erfordern würde.

Aiwanger kritisierte die Union (CDU/CSU) dafür, die Freien Wähler in der Vergangenheit ignoriert zu haben, und bezeichnete deren Haltung als "kalte Schulter". Trotzdem bleibt er zuversichtlich, dass engere strategische Bindungen seiner Partei helfen könnten, in jedem Bundesland die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig es sei, dass die Freien Wähler weiterhin eigenständig wachsen.

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Der Parteichef sieht die Chance, eine politische Option für liberal-konservative Wähler zu schaffen – sowohl in Bayern als auch bundesweit. Als Beleg für die Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Richtung verwies er auf den wachsenden Protestwähleranteil für extremistische Parteien.

Aiwangers Vorschläge zielen darauf ab, die Zusammenarbeit auszubauen, ohne dabei die Eigenständigkeit der Freien Wähler zu gefährden. Sollte die Strategie gelingen, könnte sich die Partei als tragfähige Alternative für konservativ geprägte Wähler etablieren. Die nächsten Schritte hängen nun davon ab, ob die Union zu Gesprächen bereit ist.

Quelle