Arminia Bielefeld und Mitch Kniat trennen sich nach drei erfolgreichen Jahren
Christina SorgatzArminia Bielefeld und Mitch Kniat trennen sich nach drei erfolgreichen Jahren
DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat gehen nach drei gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Die Trennung erfolgt, da die langfristigen Visionen für den Verein nicht mehr vollständig übereinstimmen. Beide Seiten beschrieben die Entscheidung als einvernehmlich und nach sorgfältigen Gesprächen getroffen.
Kniat hatte 2022 das Traineramt bei Arminia Bielefeld übernommen und sicherte in seiner ersten Saison den Klassenerhalt in der 3. Liga. Sein Einfluss wuchs in der Folgesaison, als das Team in der Spielzeit 2024/25 die Meisterschaft der dritten Liga gewann und in die 2. Bundesliga aufstieg. Im selben Jahr erreichte die Mannschaft zudem das Finale des DFB-Pokals – eine der erfolgreichsten Phasen des Vereins in jüngster Zeit.
Die Saison 2025/26 beendete Bielefeld auf Platz 13 und blieb damit deutlich über den Abstiegsrängen. Trotz dieser Stabilität führten unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung zu Gesprächen zwischen Kniat und dem Verein. Nach ausführlicher Analyse einigten sich beide Seiten auf eine einvernehmliche Trennung. Kniats letztes Spiel als Verantwortlicher war sein 132. Pflichtspiel mit der Mannschaft aus Ostwestfalen.
Neben dem Cheftrainer verlassen auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer den Verein. Kniat bedankte sich für die gemeinsame Zeit, würdigte die Unterstützung des Clubs und der Fans und wünschte allen für die Zukunft alles Gute. Der Verein seinerseits betonte das vertrauensvolle Arbeitsverhältnis, das während der Zusammenarbeit bestanden habe.
Mit dem Abschied endet eine dreijährige Phase, in der Arminia Bielefeld sich in der dritten Liga stabilisierte, den Aufstieg schaffte und ein Pokalfinale erreichte. Während Kniat und sein Trainerteam nun neue Wege gehen, beginnt für den Verein die Planung der nächsten Entwicklungsstufe. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer soll in den kommenden Wochen aufgenommen werden.






