15 April 2026, 16:32

Baubeginn für riesigen Rechenzentrums-Campus bei Berlin mit 400 Megawatt Leistung

Ein großes Glaswand-Bahnhofgebäude mit Text darauf, umgeben von Straßenmasten, Laternen, Fahrzeugen, Fußgängern, Fahrrädern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Baubeginn für riesigen Rechenzentrums-Campus bei Berlin mit 400 Megawatt Leistung

In Nauen, unweit von Berlin, hat offiziell der Bau eines großen neuen Rechenzentrums-Campus begonnen. Der Betreiber maincubes gab den Start der Arbeiten bekannt – dies markiert die erste Phase eines Projekts, das die digitale Infrastruktur der Region deutlich stärken soll.

Das Gelände, das einst landwirtschaftlich genutzt wurde, beherbergt künftig eine hochmoderne Anlage. In der Anfangsphase liegt der Fokus auf dem Bau einer 110-Kilovolt-Umspannstation sowie einer sechs Kilometer langen Hochspannungsleitung. Diese Maßnahmen sollen die Energieversorgung der Region ausbauen, noch bevor die Rechenzentren selbst entstehen.

Das erste Gebäude soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden, der gesamte Campus wird voraussichtlich 2028 in Betrieb gehen. Anfangs wird die Anlage eine Leistung von 200 Megawatt bereitstellen, doch die Pläne sehen eine spätere Erweiterung auf über 400 Megawatt vor. Der Standort profitiert von seiner Nähe zu Berlins Technologiebranche, Forschungszentren und Start-ups und festigt damit die Rolle der Region als digitaler Knotenpunkt.

Ziel des Projekts ist es, die Datenkapazitäten Deutschlands zu erhöhen und gleichzeitig Europas Bestrebungen nach digitaler Souveränität zu unterstützen. Nach der Fertigstellung wird der Campus leistungsstarke Infrastruktur für Unternehmen und Institutionen in der Region bieten. Der Betrieb soll innerhalb der nächsten drei Jahre aufgenommen werden.

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