27 March 2026, 14:42

Betrugsprozess in Freiburg: Unternehmer soll Sozialabgaben und Corona-Hilfen hinterzogen haben

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Betrugsprozess in Freiburg: Unternehmer soll Sozialabgaben und Corona-Hilfen hinterzogen haben

Am 30. März 2026 muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landgericht Freiburg wegen mehrfachen Betrugs verantworten. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Vorwürfe der Sozialversicherungsbetrugs, der Lohnvorenthaltung sowie des illegalen Bezugs von COVID-19-Hilfsgeldern. Die Hauptverhandlung beginnt um 9 Uhr vor einem Schöffengericht.

Der Angeklagte soll in seinem Freiburger Unternehmen eine nicht angemeldete Belegschaft beschäftigt haben. Zwischen März 2020 und November 2021 habe er laut Ermittlern etwa 25 Mitarbeiter ohne Meldung an die Sozialversicherungsträger beschäftigt, wodurch Beitragszahlungen in Höhe von rund 188.000 Euro vorenthalten worden seien.

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In demselben Zeitraum soll er zudem wiederholt Löhne einbehalten und zweckentfremdet haben. Die Anklage wirft ihm außerdem Subventionsbetrug vor: Durch falsche Angaben habe er sich etwa 60.000 Euro an Corona-Hilfen erschlichen.

Im Prozess werden die Vorwürfe detailliert geprüft. Das Gericht wird Beweise sowohl zu den Verstößen im Beschäftigungsverhältnis als auch zur missbräuchlichen Inanspruchnahme staatlicher Hilfen vernehmen.

Über den Fall entscheidet ein Schöffengericht, das die Beweislage gegen den Angeklagten bewertet. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wegen der zusammenhängenden Delikte – darunter Betrug, Lohnvorenthaltung und Sozialversicherungsbetrug. Das Urteil wird klären, ob der Beschuldigte die ausstehenden Beiträge sowie die zu Unrecht bezogenen Gelder zurückzahlen muss.

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