Brutaler Raubüberfall auf 15-Jährigen in Mühlheim: Pfefferspray statt Schusswaffe
Claire MühleBrutaler Raubüberfall auf 15-Jährigen in Mühlheim: Pfefferspray statt Schusswaffe
Die Polizei in Mühlheim am Main ermittelt nach einem brutalen Überfall auf einen 15-jährigen Jungen. Bei dem Vorfall, der zunächst als Schusswaffenvorfall gemeldet worden war, sollen zwei junge Tatverdächtige Pfefferspray eingesetzt und die Wertsachen des Opfers gestohlen haben. Ein Verdächtiger hat sich inzwischen selbst gestellt, während die Beamten weiterhin nach weiteren Hinweisen suchen.
Der Angriff ereignete sich kurz vor 18:30 Uhr, als ein Notruf über eine angebliche Schießerei einging und medizinische Hilfe angefordert wurde. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass keine Schusswaffe abgefeuert worden war. Stattdessen war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen gekommen, bei der einer der Tatverdächtigen dem 15-Jährigen mit einer Pfefferspray-Pistole ins Gesicht sprühte.
Das Opfer floh in ein nahegelegenes Jugendzentrum, um sich die Augen auszuwaschen, und ließ dabei seine Sporttasche zurück. Während es kurzzeitig medizinisch versorgt wurde, nutzten die beiden Tatverdächtigen die Gelegenheit, die Tasche an sich zu nehmen und auf einem nicht versicherten Moped zu flüchten. Der 20-jährige Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein.
Später stellte sich der 20-jährige Verdächtige bei einer örtlichen Polizeidienststelle. Die Beamten durchsuchten seine Wohnung und beschlagnahmten eine Signalpistole. Die Sporttasche des Opfers konnte sichergestellt und an ihn zurückgegeben werden.
Die Ermittler rufen nun Zeugen oder Personen mit sachdienlichen Hinweisen auf, sich zu melden. Gegen die beiden Tatverdächtigen wird wegen Raubes und schwerer Körperverletzung ermittelt. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise, um den Fall aufzuklären.






