CDU holt beide Direktmandate in Koblenz – SPD stürzt ab, AfD legt stark zu
Stefan TrubinCDU holt beide Direktmandate in Koblenz – SPD stürzt ab, AfD legt stark zu
Bei der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz sicherte sich die CDU beide Direktmandate in Koblenz. Die Partei führte zudem in beiden Wahlkreisen bei den Zweitstimmen. Gleichzeitig verzeichnete die SPD deutliche Verluste, während die AfD spürbare Zugewinne verbuchen konnte.
Im Wahlkreis 8 (Koblenz/Lahnstein) gewann der CDU-Kandidat Andreas Birtel das Direktmandat mit 33,6 Prozent der Stimmen. Seine Partei lag auch bei den Zweitstimmen vorn und legte dort um 4,5 Prozentpunkte auf 32,8 Prozent zu. Die SPD erlitt einen starken Einbruch, verlor 9,9 Prozentpunkte und kam nur noch auf 28,1 Prozent. Die AfD verzeichnete dagegen einen deutlichen Aufstieg und stieg um 8,7 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent.
Im Wahlkreis 9 (Koblenz) holte der CDU-Politiker Philip Rünz das Direktmandat mit 29,8 Prozent der Stimmen. Die Zweitstimmen der Partei stiegen um 2,8 Prozentpunkte auf 30,2 Prozent. Die SPD brach dramatisch ein und fiel von 31,3 auf 25,2 Prozent. Auch die AfD legte kräftig zu und verdoppelte ihr Ergebnis fast – von 5,9 auf 13,2 Prozent. Die Linke verbesserte sich ebenfalls und kam auf 8,3 Prozent (plus 4,9 Prozentpunkte).
Landesweit stieg die Wahlbeteiligung in Rheinland-Pfalz auf 68,5 Prozent – ein Plus von 4,2 Prozentpunkten gegenüber 2021. Spezifische Zahlen zur Wahlbeteiligung in den Koblenzer Wahlkreisen lagen jedoch nicht vor.
Die CDU hält nun beide Direktmandate in Koblenz und festigt damit ihre Position in der Region. Die Verluste der SPD stehen im scharfen Kontrast zum wachsenden Einfluss der AfD in beiden Wahlkreisen. Die Ergebnisse spiegeln die verschobenen Wählerpräferenzen im gesamten Land wider.






