CDU und AfD liefern sich erbitterten Streit um umstrittene Broschüre
Christina SorgatzCDU und AfD liefern sich erbitterten Streit um umstrittene Broschüre
Zwischen CDU und AfD ist ein Streit um eine umstrittene Broschüre entbrannt. Das von den Christdemokraten veröffentlichte Dokument hat scharfe Kritik der rechtspopulistischen Partei hervorgerufen. Nun hat Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmergruppe, mit einer deutlichen Zurückweisung reagiert.
Radtke wies die Vorwürfe der AfD gegen die Broschüre kategorisch zurück. Er behauptet, die Veröffentlichung enthalte lediglich wörtliche Zitate aus eigenen Äußerungen der Partei. Seiner Ansicht nach lege der Text die ungeschminkte Wahrheit über die Positionen der AfD offen.
Die AfD hatte mit rechtlichen Schritten gedroht. Doch Radtke blieb unbeeindruckt und erklärte, die Partei könne gerne klagen, wenn sie das wünsche. Zudem warf er der AfD vor, keine stichhaltigen Gegenargumente zu den Inhalten der Broschüre vorbringen zu können.
Radtkes Äußerungen deuten darauf hin, dass die CDU nicht bereit ist, nachzugeben. Stattdessen stellte er die Auseinandersetzung als Gelegenheit dar, um aufzuzeigen, was er als die Unfähigkeit der AfD bezeichnete, sich mit Fakten auseinanderzusetzen.
Der Schlagabtausch markiert eine weitere Konfrontation zwischen den beiden Parteien. Die CDU-Broschüre bleibt weiterhin im Umlauf, und die AfD hat ihre juristischen Drohungen bisher nicht in die Tat umgesetzt. Radtkes Haltung signalisiert, dass die Christdemokraten bereit sind, ihre Veröffentlichung in jeder weiteren Auseinandersetzung zu verteidigen.






